Sport

Zukunft von A. Kärnten: Jetzt wird's schmutzig

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:04

Die Zukunftsdiskussion von Austria Kärnten wird zur Polit-Schlammschlacht zwischen BZÖ und FPÖ. Klubpräsident Canori reagiert erbost auf die Aussagen von Landeshauptmann Dörfler, der das Volk darüber abstimmen lassen will, ob der Bundesligist weiter mit öffentlichen Geldern unterstützt werden soll.

BZÖ-Landeshauptmann Dörfler ließ verlautbaren, dass das Kärntner Volk befragt werden soll, ob die öffentliche Hand die Stadion- und Infrastrukturkosten des SK Austria Kärnten tragen soll oder nicht.

Canori: "Es gilt der Gleicheitsgrundsatz"

Die Retourkutsche von Kärnten-Präsident Canori ließ nicht lange auf sich warten. Er hält den Vorschlag für eine "unintelligente Aktion des Landeshauptmannes." Nicht wegen der grundsätzlichen Idee, sondern wegen der Verletzung des Gleichheits-Grundsatzes. "Dann müssten diese Regeln auch für den KAC und den VSV gelten", so Canori.

Canori sieht eine politische Schlammschlacht, weil er bei der Landtagswahl im Frühjahr für die FPÖ kandidiert habe. Er habe jedenfalls positive Signale für eine weitere Finanzierung erhalten. Der Austria-Boss vermutet persönliche Hintergründe. "Dörfler will mich treffen, trifft aber in Wahrheit den Kärntner Fußball."

Rasenheizung ist eingebaut

Abseits der verbalen Diskussion schreiten die Umbauarbeiten in der Wörthersee-Arena voran. Die Rasenheizung ist bereits eingebaut, in drei Wochen wird der Rasen neu verlegt. Vier Wochen später darf auf dem neuen Grün gespielt werden. Die Kosten belaufen sich auf 380.000 Euro.

sportnet.at/red

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