Der Herbst zeigt jetzt seine ganze Kraft! Gleich zwei mächtige Sturmtiefs nehmen Kurs auf Europa. Bereits am Freitag (23. Oktober) trifft Sturm "Austen" auf die Britischen Inseln. Nur einen Tag später folgt mit "Boelo" das nächste Unwetter. Meteorologen warnen vor Orkanböen, heftigen Regenfällen und erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Besonders Großbritannien, Frankreich und Deutschland müssen sich auf ein turbulentes Wochenende einstellen. An exponierten Küstenabschnitten sind Windgeschwindigkeiten von über 120 km/h möglich. Über dem Meer könnten die Böen sogar mehr als 150 km/h erreichen.
Den Anfang macht Sturmtief "Austen", das sich über dem Atlantik rasant verstärkt hat. In der Nacht auf Freitag erreicht das Tief den Südwesten Großbritanniens. Besonders in Cornwall, Wales und Südengland drohen schwere Sturmböen und kräftige Niederschläge.
Auch die französische Atlantikküste gerät ins Visier des Sturms. In der Bretagne und der Normandie rechnen Meteorologen mit Orkanböen zwischen 120 und 130 km/h. Umgestürzte Bäume, beschädigte Gebäude und Stromausfälle sind möglich.
Der britische Wetterdienst hat bereits entsprechende Warnungen ausgegeben. Besonders gefährlich könnte es auf exponierten Straßen, Brücken und an den Küsten werden.
Doch damit ist der Sturm-Spuk noch lange nicht vorbei. Bereits am Samstag (24. Oktober) zieht mit "Boelo" das nächste kräftige Tief auf die Britischen Inseln zu.
Besonders Schottland, Nordirland und Nordengland müssen sich auf heftige Windböen einstellen. In exponierten Regionen sind Spitzen um 130 km/h möglich. Dazu kommen ergiebige Regenfälle, die örtlich für Überschwemmungen sorgen könnten.
Die stärksten Auswirkungen werden zwischen Samstagabend und Sonntag erwartet. Auch der Flug-, Bahn- und Fährverkehr könnte durch die Unwetter erheblich beeinträchtigt werden.
Das erste Sturmtief erreicht am Freitag auch Deutschland, wo es den Namen "Luise" trägt. Besonders im Westen und Nordwesten wird es ungemütlich. Verbreitet sind stürmische Böen möglich, auf höheren Bergen drohen sogar Windspitzen um 120 km/h. Dazu ziehen kräftige Regenschauer über das Land.
Am Sonntag könnte sich die Situation erneut verschärfen. Vor allem an der Nordseeküste werden dann wieder schwere Sturmböen erwartet.
Österreich liegt nach den derzeitigen Prognosen nicht im Zentrum der beiden Orkantiefs. Die heftigsten Windfelder konzentrieren sich auf die Britischen Inseln, Frankreich und Teile Deutschlands.
Allerdings sorgt die großräumige Wetterlage auch im Alpenraum für unbeständige Verhältnisse. Wie stark sich die Sturmtiefs konkret auf Österreich auswirken, hängt von ihrer weiteren Zugbahn ab.