Der Winter zeigt in Österreich erstmals seine Zähne! In höheren Lagen hat der Kaltluftvorstoß bereits für winterliche Verhältnisse gesorgt. Besonders in Tirol macht sich der Wetterumschwung bemerkbar. Dort musste am Donnerstag (22. Oktober) sogar eine beliebte Ausflugsstraße gesperrt werden.
Betroffen ist die Zillertaler Höhenstraße. Nach dem nächtlichen Wintereinbruch wurde der Abschnitt zwischen dem Melchboden in Hippach und der Hirschbichl Alm in Zellberg aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Sperre gilt bis auf Weiteres.
Doch nicht alle ließen sich von den winterlichen Verhältnissen abschrecken. Trotz der Straßensperre wollten einige Urlauber eine Rundfahrt auf der beliebten Panoramastraße unternehmen.
Gerade in höheren Lagen können Schnee und Eis die Fahrbedingungen erheblich erschweren. Die Sperre soll verhindern, dass Autofahrer auf dem betroffenen Abschnitt in gefährliche Situationen geraten.
Der Wintereinbruch kommt nicht überraschend. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Meteorologen vor einem deutlichen Wetterumschwung gewarnt. Eine Kaltfront brachte kühlere Luft nach Österreich, die Schneefallgrenze sank in der Nacht auf Donnerstag stellenweise auf rund 1.200 Meter.
Vor allem in den höheren Lagen der westlichen Bundesländer wurde es dadurch winterlich. Für die Ostalpen waren örtlich bis zu 30 Zentimeter Neuschnee prognostiziert worden. Auch rund um Mayrhofen, St. Anton und Sölden wurde Schneefall erwartet.
Eine längere Wetterberuhigung ist vorerst nicht garantiert. Bereits am Freitag und Samstag könnte die nächste Störung die Alpen erreichen. In den Bergen ist damit weiterer Schneefall möglich.
Für Autofahrer heißt es deshalb: Vor einer Fahrt in höhere Lagen unbedingt die aktuellen Straßenverhältnisse prüfen. Wann die gesperrte Strecke auf der Zillertaler Höhenstraße wieder freigegeben wird, ist derzeit offen.