Zwei Menschen in letzter Sekunde aus Fluten gerettet

Der Kothbach in Hallein verwandelte sich durch den Starkregen in einen reißenden Fluss. Zwei Passanten wurden von der Flut einfach mitgerissen.

Erschütternde Aufnahmen aus der Ortschaft Hallein: Als der Kothbach am Samstagabend über die Ufer trat, wurden zwei Passanten in der Altstadt von der starken Strömung abgetrieben. Ein Video auf Twitter zeigt, wie eine Person den Halt verliert, die andere versucht verzweifelt, ihr zu helfen. Mit letzter Kraft klammerten sich die beiden an einer Mauer fest. Ein weiterer Passant, der die Szene beobachtete, griff heldenhaft ein und führte die beiden an eine seichte Stelle.

Die Wassermassen haben eine Schneise der Verwüstung durch Hallein geschlagen. Bürgermeister Alexander Stangassinger sagte: "Es ist eine Katastrophe." Viele Menschen erreichten am Abend wegen der Flut ihre Wohnungen nicht mehr. Für sie hat die Stadt eine Notunterkunft in der Neuen Mittelschule eingerichtet.

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"Die nächste Katastrophe droht"

Die Bezirkshauptstadt des Tennengaus hat Zivilschutzalarm ausgelöst. Die deutsche "Bild" berichtet von einem "Flut-Schock" und mutmaßt: "Die nächste Katastrophe droht." Das Land Salzburg hat die Bevölkerung daher aufgefordert, in den Häusern zu bleiben, Tiefgaragen und Keller nicht zu betreten und sich auch von den Dämmen der Fließgewässer fernzuhalten.

Bürgermeister Alexander Stangassinger: "Es ist eine Katastrophe." Viele Menschen erreichten am Abend wegen der Flut ihre Wohnungen nicht mehr. Für sie hat die Stadt eine Notunterkunft in der Neuen Mittelschule eingerichtet. Die Einsatzkräfte sind dabei, den mobilen Hochwasserschutz entlang der Salzach zu errichten.

Die Gefahr ist nicht gebannt

Weite Teile des Landes gingen im Starkregen unter. Auch in Tirol wütete das Unwetter heftig: 350 Einsätze verzeichnete die Feuerwehr wegen Muren und Überschwemmungen, im Bezirk Kufstein wurden sogar Autos von den Wassermassen mitgerissen. 

Doch auch jetzt warnen die Unwetter-Experten: Die Gefahr ist nicht gebannt, es herrscht weiter höchste Warnstufe! Besonders gefährdet: Der Osten Tirols sowie beinahe ganz Salzburg, der Norden der Steiermark und der Süden von Oberösterreich und Niederösterreich bis an die Tore Wiens.

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