Spur der Verwüstung

Zwei Porsche-Tote – Verdacht auf illegales Rennen

Auf der deutschen Bundesstraße B3 bei Freiburg im Breisgau hat sich Mittwochabend ein verheerender Verkehrsunfall mit zwei Porsche-Autos ereignet.
Newsdesk Heute
07.05.2026, 08:49
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Tödliches Hatzerl: Zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere weitere wurden schwer verletzt. Die Polizei prüft nun, ob ein illegales Straßenrennen Ursache des Unglücks gewesen sein könnte.

Nach ersten Erkenntnissen krachten die beiden hochmotorisierten Fahrzeuge gegen 20.19 Uhr auf Höhe der Unterführung zur B31 in Fahrtrichtung Freiburg zusammen. Ein Porsche blieb völlig demoliert im Straßengraben liegen, der Zweite kam schwer beschädigt an der Leitplanke zum Stehen. Trümmerteile verteilten sich großflächig über die Fahrbahn und die Böschung.

Die Staatsanwaltschaft hat die Unfallermittlungen übernommen
Nick Kauz / EinsatzReport24

Laut dem Deutschen Roten Kreuz waren insgesamt acht Personen von dem Unfall betroffen. Mehrere Menschen erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Für zwei Personen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungskräfte

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei standen mit zahlreichen Einsatzkräften im Großeinsatz. Aufgrund der dramatischen Szenen mussten auch Notfallseelsorger zur Betreuung von Angehörigen, Zeugen und Einsatzkräften angefordert werden.

Die Bundesstraße B3 blieb über Stunden hinweg komplett gesperrt. Es kam bis tief in die Nacht zu erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um Freiburg.

Die Strecke musste für Stunden gesperrt werden.
Nick Kauz / EinsatzReport24

Polizei ermittelt wegen Straßenrennen

Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.

Noch ist unklar, wie es zu dem folgenschweren Crash kam. Die Ermittler schließen jedoch nicht aus, dass überhöhte Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn oder sogar ein illegales Straßenrennen eine Rolle gespielt haben könnten. Auch die Beteiligung eines dritten Fahrzeugs wird derzeit geprüft.

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