Bereits am Samstag sorgten die Semifinalspiele für Hochspannung. Bei den Herren kämpften die Gunners Oberwart und die Bulls aus Kapfenberg um den Finaleinzug ebenso wie BC Vienna und die Raiffeisen Flyers Wels. Auch bei den Damen zeigten die Duchess Klosterneuburg und die Basket Flames, warum sie zu den Top Teams des Landes zählen. Die Spiele waren intensiv, umkämpft und boten alles, was Cup Basketball ausmacht, Tempo, Einsatz und große Emotionen auf den Rängen.
Der Sonntag brachte schließlich die großen Entscheidungen. Den Auftakt machte das Rollstuhl Finale, in dem die FlinkStones Graz und die Sitting Bulls Klosterneuburg ein packendes Duell lieferten. Der knappe Sieg der FlinkStones unterstrich die Qualität und Leidenschaft dieses Bewerbs und setzte ein starkes Zeichen für Inklusion im österreichischen Sport.
Im Damen Finale bestätigten die Duchess Klosterneuburg ihre Favoritenrolle. Gegen die Basket Flames entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, doch mit zunehmender Spielzeit setzte sich die Routine und Tiefe der Duchess durch. Am Ende durften sie erneut über den Cup Titel jubeln.
Das Männer-Finale wurde zum emotionalen Höhepunkt des Wochenendes. Die Bulls Kapfenberg dominierten lange Zeit, doch die Flyers Wels bewiesen große Moral und kämpften sich nach der Pause eindrucksvoll zurück. In einem dramatischen Finish ging es in die Verlängerung, in der Wels das Spiel endgültig an sich riss und den zweiten Cup Titel der Vereinsgeschichte feierte.
Zwischen Tränen der Enttäuschung und Momenten des Triumphs zeigte dieses Wochenende, warum der Basketball-Cup ein Fixpunkt im heimischen Sportkalender ist. Hochklassige Spiele, starke Teams und ein Rahmen, der besonders auch Familien ansprach, machten die Cupfinals in Wien zu einem sportlichen Fest für alle Fans.