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Blut-Unterbrechung im Darts-WM-Finale

Gian van Veen stand zum ersten Mal im Finale der Darts-WM. Dabei löste der Niederländer eine ungewöhnliche Blut-Unterbrechung aus.
Sport Heute
03.01.2026, 23:01
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Der 23-jährige Niederländer ging als gefährlicher Außenseiter in das WM-Endspiel im Londoner Ally Pally gegen Wunderkind und Titelverteidiger Luke Littler (18). Am Ende gab es für den Weltranglisten-Dritten aber nichts zu holen, setzte sich Littler mit 7:1 nach Sätzen durch – eine eindeutige Angelegenheit.

Van Veen wirkte nach einem zunächst starken Start beeindruckt, nervös und schließlich verunsichert. Er konnte nicht mehr mit "The Nuke" mithalten, kann als "Trostpflaster" aber immerhin 400.000 Pfund, rund 415.000 Euro, mit nach Hause nehmen.

Blutfleck

Sinnbildlich für das Spiel des Niederländers war ein ungewöhnlicher Zwischenfall im sechsten Satz, als Littler bereits mit 4:1 davongezogen war. Da war auf dem Dartsboard plötzlich ein Blutfleck zu sehen gewesen. Dieser stammte vom 23-Jährigen. Van Veen hatte sich wohl an den Spitzen seiner Pfeile geschnitten, die Blutspur dann am Dartsboard hinterlassen. Der Fleck war groß in der TV-Übertragung zu sehen gewesen und das Spiel ging vorerst weiter.

Nach dem Satz – Littler hatte auf 5:1 gestellt – unterbrachen die Offiziellen kurz das Darts-Finale und ordneten einen Tausch des Dartsboards an. Dieser dauerte bloß ein paar Augenblicke. Und stoppte auch Littlers Lauf nicht.

"Es war heute nicht das beste Spiel von mir in diesem Turnier. Luke hat phänomenal gespielt, hat mich in jedem Leg unter Druck gesetzt. Er ist ein herausragender Spieler, deshalb ist er auch Doppel-Weltmeister. Ich hätte gerne das Finale gewonnen, aber vor allem hätte ich ihm gerne ein gutes Match gegeben, aber das ist mir nicht gelungen. Natürlich bin ich enttäuscht", so der Niederländer nach dem Finale ernüchtert, zollte seinem Gegenüber aber großen Respekt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 03.01.2026, 23:14, 03.01.2026, 23:01
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