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Zwischenbericht von Jules Bianchis Unfall veröffentl...

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:31

Das Motorsport-Fachmagazin "auto, motor und sport" veröffentlichte erste Details aus dem Zwischenbericht zu den Untersuchungen des tödlichen Unfalls von Jules Bianchi beim Grand Prix von Japan im vergangenen Oktober. Die Experten sind sich einig: Der Franzose hatte keine Überlebenschance.

Das Motorsport-Fachmagazin "auto, motor und sport" veröffentlichte erste Details aus dem Zwischenbericht zu den Untersuchungen des tödlichen Unfalls von im vergangenen Oktober. Die Experten sind sich einig: Der Franzose hatte keine Überlebenschance.

Es war laut dem Bericht bereits ein Wunder, dass Bianchi den Zusammenprall mit dem Bergekran überlebte. Weil sich der Bolide unter das 6,8 Tonnen schwere Gefährt schob, wirkten auf Bianchis Kopf Kräfte in der Höhe von 254g. "Es ist so, als hätte man das Auto aus 48 Meter Höhe auf den Boden fallen lassen. Ohne Knautschzone", wird Unfallforscher Andy Mellor im Bericht zitiert.

Auch die immer wieder diskutierten Cockpit-Abdeckungen hätten das Unglück nicht verhindert. "Das Auto wäre vom Dach aufgehalten worden. Der Kopf hätte nicht den Kran, sondern das Dach getroffen. Mit dem gleichen Ergebnis", so Mellor. Auch Sicherungen am Kran hätten nichts gebracht. "Dazu hätten man sechs Lagen Reifen um den Kran drapieren müssen", meinte der Unfallforscher.

Bianchi wurde am Sonntag eine Schweigeminute abgehalten. Die Piloten werden zudem einen Sticker mit der Aufschrift "#CiaoJules" auf Helme und Fahrzeuge kleben.

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