Vor Mercedes-Kollege Bottas

14. April 2019 08:01; Akt: 14.04.2019 10:32 Print

Hamilton siegt im 1.000 Grand Prix der Formel 1

Weltmeister Lewis Hamilton war im 1.000 Grand Prix der Formel-1-Geschichte eine Klasse für sich. Sebastian Vettel fuhr in China 2019 erstmals auf's Stockerl.

Bildstrecke im Grossformat »
Von Jochen Rindt bis Christian Klien, von Niki Lauda bis Gerhard Berger. 14 Österreicher sind in den 1000 Formel-1-Grand Prix in der "Königsklasse" an den Start gegangen. Hier alle im Überblick. Jochen Rindt war Österreichs erster Held in der Formel 1. Er bestritt zwischen 1965 und 1970 insgesamt 60 Rennen, feierte sechs Grand-Prix-Siege und wurde 1970 auf Lotus-Ford Weltmeister. Das erlebte er allerdings nicht mehr. Rindt verstarb am 5. September im Training zum Großen Preis von Italien in Monza. Auch der jetzige Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko blickt auf eine Formel-1-Karriere zurück. 1971 und 1972 bestritt er neun Rennen für BRM, blieb aber ohne WM-Punkte. Niki Lauda ist Österreichs größte Formel-1-Ikone. Von 1971 bis 1985 bestritt er 171 Rennen, feierte 25 Grand-Prix-Siege und krönte sich 1975, 1977 und 1984 zum Weltmeister. Unvergessen ist sein Comeback nach dem Feuerunfall beim Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring 1976. Auch Dieter Quester (links) hat es in den Kreis der österreichischen Formel-1-Piloten geschafft. Er fuhr 1974 ein Rennen für Surtees-Ford, blieb ohne Punkte. Zwei Rennen in der Motorsport-"Königsklasse" bestritt Helmut Koinigg. 1974 für Surtees-Ford, blieb ohne WM-Punkte. Er verunglückte im selben Jahr in Watkins Glen tödlich. Harald Ertl bestritt in den Saisonen 1976 bis 1978 insgesamt 19 Rennen in der Formel 1, blieb dabei ohne WM-Punkt. Er kam 1982 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Bekanntheit erlangte Ertl als einer der vier Lebensretter von Formel-1-Ikone Niki Lauda bei dessen Feuerunfall. Hans Binder bestritt in den Saisonen 1977 und 1978 insgesamt 13 Grand Prix für Surtees, Ensign-Ford und ATS-Ford, blieb dabei aber ohne WM-Punkt. Jo Gartner fuhr in der Formel-1-Saison 1984 acht Rennen, blieb aber offiziell ohne WM-Punkte, weil er für seinen fünften Platz beim Grand Prix von Italien als Gaststarter keine Punkte erhielt. Er verunglückte bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1986 tödlich. Karl Wendlinger bestritt zwischen 1991 und 1995 41 Rennen in der Motorsport-"Königsklasse", fuhr dabei 14 WM-Punkte ein. Gleich drei Mal landete Wendlinger auf dem vierten Platz. Unvergessen sein schwerer Unfall im Freien Training zum Großen Preis von Monaco 1994. Wendlinger krachte in der Hafenschikane in die Streckenbegrenzung, zog sich eine Hirnprellung und eine Knieverletzung zu. Er lag wochenlang im Koma. Roland Ratzenberger bestritt in der Saison 1994 nur ein einziges Rennen für Simtec-Ford, wurde Elfter. Im Qualifying zum Grand Prix von San Marino in Imola verunglückte Ratzenberger in der Villeneuve-Kurve tödlich. Genauso wie Ayrton Senna. Gerhard Berger ist Österreichs letzter Grand-Prix-Sieger in der Formel 1. Der Tiroler feierte in 210 Rennen zwischen 1984 und 1997 zehn Rennsiege, holte 48 Podestplätze und fuhr 385 WM-Punkte ein. In den Jahren 1988 und 1994 war er WM-Zweiter. Alexander Wurz ist der letzte Österreicher, der auf ein Formel-1-Stockerl fuhr. Der heutige ORF-Experte bestritt zwischen 1997 und 2007 insgesamt 69 Grand Prix für Benneton, McLaren Mercedes und Williams. Wurz holte 45 WM-Punkte und drei dritte Plätze. Zuletzt 2007 auf Williams in Kanada. Patrick Friesacher startete in der Saison 2005 in elf Rennen für Minardi, holte dabei insgesamt drei Punkte in der Weltmeisterschaft. Christian Klien ist der bislang letzte Österreicher, der an einem Formel-1-Grand Prix teilgenommen hat. Er bestritt zwischen 2004 und 2006 46 Rennen für Jaguar und Red Bull, sowie 2010 drei Starts für Hispania Racing. In seiner Karriere holte er 14 WM-Punkte. Den letzten Start bestritt Klien beim Saisonfinale 2010 in Abu Dhabi.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Lewis Hamilton ist der strahlende Sieger des 1.000 Grand Prix der Formel 1!

Der 34-jährige Brite feierte beim Preis von China einen ungefährdeten Sieg vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas. Platz drei sicherte sich Ferrari-Star Sebastian Vettel vor Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Den Extra-Punkt für die schnellste Rennrunde schnappte sich der Sechste Pierre Gasly (Red Bull).

Mit dem 75. Sieg seiner Karriere, dem zweiten in dieser Saison nach Abu Dhabi, löst Hamilton mit 68 Zählern Bottas (62 Punkte) von Platz eins in der WM-Wertung ab. Auf Platz drei liegt Verstappen (39 Zähler) vor Vettel (37 Zähler).

Beim Rennen in China ließ Hamilton Pole-Setter Bottas dank eines exzellenten Stars vor der ersten Kurve hinter sich und zog in der Folge ungefährdet an der Spitze seine Kreise. Auch Leclerc überholte zunächst Vettel, der Monegasse musste seinen deutschen Teamkollegen in der zehnten Runde auf Anweisung aber wieder passieren lassen. Doch Vettel verbremste sich mehrfach und konnte die Lücke auf die Silberpfeile nicht schließen. Von hinten brauste Verstappen heran, der Niederländer "schnupfte" Leclerc, mehr war für den Red-Bull-Star an diesem Tag aber nicht mehr drinnen.

Und so blieb es am Ende beim Doppelsieg von Mercedes vor Vettel!

Der Live-Ticker zum Nachlesen:


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(SeK)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Helmut am 14.04.2019 08:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    GP

    Hallo habe TV Gerät abgeschaltet das ist ein Witz Das. ist. nicht Rennfahrern sondern überholen lassen

  • Philipp Moser am 14.04.2019 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    Es war super gemütlich

    Noch 2 Stunden zusätzlicher Schlaf. Danke, liebe Formel Gähn. Ich fürchte sogar die Kommentatoren kommen sich schon etwas unnütz vor. Viel Information, wenig Action. Wer bezahlt für diesen Schmarr'n so viel Geld?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Philipp Moser am 14.04.2019 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    Es war super gemütlich

    Noch 2 Stunden zusätzlicher Schlaf. Danke, liebe Formel Gähn. Ich fürchte sogar die Kommentatoren kommen sich schon etwas unnütz vor. Viel Information, wenig Action. Wer bezahlt für diesen Schmarr'n so viel Geld?

  • Helmut am 14.04.2019 08:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    GP

    Hallo habe TV Gerät abgeschaltet das ist ein Witz Das. ist. nicht Rennfahrern sondern überholen lassen