Rapid-Anhänger als "Waffe"

14. Juli 2019 15:54; Akt: 15.07.2019 08:44 Print

Kühbauer: "Müssen die Fans zurückgewinnen"

Dietmar Kühbauer "brennt" auf seine erste volle Saison als Trainer von Rapid. Was sich verbessert hat, wer noch kommen soll und wo Salzburg enteilt ist.

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Als Spieler genießt er bis heute in Wien-Hütteldorf Legendenstatus. Als Trainer führte er die "Grün-Weißen" in der Vorsaison nach seinem Amtsantritt im Oktober immerhin zu Platz eins im Abstiegs-Playoff, ehe er in der Europacup-Quali mit seiner Elf an Sturm Graz scheiterte.

Jetzt steht Dietmar Kühbauer vor seiner ersten kompletten Saison als Cheftrainer des Rekordmeisters. "Ich bin ganz zufrieden, weil wir wirklich Dinge verbessert haben. Das war auch notwendig. Wir sehen aber, dass wir vom körperlichen Bereich her weiter sind", blickt der 48-jährige Burgenländer im "APA"-Interview auf die ersten Trainingswochen zurück und erzählt, woran in der Saisonvorbereitung gefeilt wurde: "Wir haben versucht, das Spiel etwas schneller zu machen. Variabel und schneller in die Spitze, weniger dieses Ballbesitzspiel, dieses Totspielen mit dem Ball. Wir haben dann zwar 30 Tore geschossen, aber trotzdem hätten wir noch 15 mehr schießen müssen."

"Will Rapid einen Spieler, wird er um Welten teurer"

Für die neue Saison hat Kühbauer mit seinem Team neben der altbekannten 4-2-3-1-Aufstellung auch ein 3-5-2-System einstudiert. "Wir haben wirklich intensiv daran gearbeitet", schildert er und gesteht, wie sehr ihn der Wechsel von Boli Bolingoli zu Celtic Glasgow schmerzt: "Der wäre in diesem System eine Rakete gewesen."

Ein Ersatz für Bolingoli wird noch gesucht, ebenso ein weiterer Stürmer. Sasa Kalajdzic hätte Kühbauer "getaugt" – doch der Ex-Admiraner schloss sich für 2,5 Millionen Euro Ablöse lieber dem deutschen Bundesliga-Absteiger Stuttgart als Rapid an. "Ist Rapid an einem Spieler dran, wird er gleich um Welten teurer", so Kühbauer. "Ich habe mir gedacht: Na bumm, wie schnell das geht. Der schläft zweimal und steigt um ein paar Hunderttausend im Wert."

"Unsere Fans sind schon eine Waffe"

Eine Transferphilosophie wie bei Meister Salzburg kann sich Kühbauer im Westen Wiens nicht vorstellen. "Salzburg kauft Teenager und fährt gut damit. Sie haben viele Spieler geholt und wenn zwei aufgehen, ist es super. Aber Adeyemi hat mit 16 Jahren drei Millionen Euro gekostet", erzählt er und sagt den "Bullen" auch gleich den Kampf an: "Zu sagen, dass Salzburg von Haus aus wieder Meister wird, wäre ein ganz falsches Signal für alle in dieser Liga."

Helfen soll dabei der "12. Mann" auf den Rängen: "Wir haben das Publikum. Das müssen wir zurückgewinnen. Die Leute mitzunehmen, ist unsere größte Stärke. Wenn wir gut spielen, kommen die Leute. Und wenn wir einen schlechten Tag haben, helfen sie uns. Das ist dann schon eine Waffe."


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(Heute Sport)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Joe heute am 14.07.2019 17:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bestimmt...

    nicht mit so einer Leistung wie die vorige Saison. da muss sich sehr viel ändern.

  • Ein Grüner am 14.07.2019 16:51 Report Diesen Beitrag melden

    Mmn

    Wenn da ned was dazu kommt, wirds genauso weitergehen wie letztes Jahr. Dann werden es eher weniger als mehr!

  • Justus am 15.07.2019 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Sicherheit nicht

    Ich kann es mir nicht vorstellen. Bei aller Liebe

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  • Justus am 15.07.2019 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Sicherheit nicht

    Ich kann es mir nicht vorstellen. Bei aller Liebe

  • Joe heute am 14.07.2019 17:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bestimmt...

    nicht mit so einer Leistung wie die vorige Saison. da muss sich sehr viel ändern.

  • Ein Grüner am 14.07.2019 16:51 Report Diesen Beitrag melden

    Mmn

    Wenn da ned was dazu kommt, wirds genauso weitergehen wie letztes Jahr. Dann werden es eher weniger als mehr!