Hass auf eigenen Spieler

05. August 2016 10:49; Akt: 18.09.2016 03:41 Print

Rapid-Fans bewarfen Maximilian Entrup mit Knallkörper

Die Angriffe auf Neo-Rapidler Maximilan Entrup wollen nicht aufhören. Wie Freitagvormittag bekannt wurde, warfen Anhänger der Grün-Weißen am Donnerstagabend beim 3:0-Sieg gegen Schodsina in der zweiten Halbzeit einen Knallkörper in Richtung der eigenen Ersatzspieler. Die Klubführung ist gerade vor dem Wiener Derby gegen die Austria am Sonntag einmal mehr gefordert, dem irren Treiben der Fanszene ein Ende zu bereiten!

 (Bild: GEPA pictures)

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Die Angriffe auf Neo- in der zweiten Halbzeit einen Knallkörper in Richtung der eigenen Ersatzspieler. Die Klubführung ist gerade vor dem Wiener Derby gegen die Austria am Sonntag einmal mehr gefordert, dem irren Treiben der Fanszene ein Ende zu bereiten!


Rapid selbst sprachen am Freitag in einer Aussendung von "einem bedauernswerten Zwischenfall", den man "auf das Allerschärfste" verurteile. "Das Abfeuern von Knallkörpern, noch dazu in Richtung von Spielern oder Trainern, ist absolut inakzeptabel. Auch wenn dieser Vorfall glücklicherweise glimpflich endete, muss der noch unbekannte Täter mit Konsequenzen rechnen".

Dass die Knallkörper-Attacke Maxi Entrup galt, ist sicher. Der 19-Jährige, der im Sommer vom FAC nach Hütteldorf wechselte, wurde zuletzt mehrmals vom eigenen Anhang attackiert. Wegen seiner Austria-Vergangenheit : "M. Entrup - Die Grüne Hölle wird für dich zum Inferno!". 

Reihe von grün-weißen Fehltritten

Außerdem verschickte die Ultras-Gruppierung in Österreich, Entrup zu verpflichten. Die Fans wollen den Stürmer schnellstmöglich loswerden, sogar noch vor dem Wiener Derby am Sonntag.

"Im Sommertransferfenster 2016 kam beim SK Rapid ein junger Spieler unter Vertrag, der, wie sich herausstellte, aufgrund seiner persönlichen Abneigung gegen unseren Verein, leider nicht zu uns passt. Wir suchen nun also dringend einen Käufer für Maximilian Entrup. Angebote bitte bis Freitag, 5. August 2016 an müller@skrapid.com, da wir den Spieler unbedingt noch vor dem Derby loswerden müssen.", lautet das Schreiben.

"Aufgrund seiner Vergangenheit in der violetten Fanszene gilt er zwar als zweikampfschwach, kann dieses Manko jedoch durch seine enorme Laufstärke glänzend ausgleichen."


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