Valerie Hackl

22. Mai 2019 12:33; Akt: 22.05.2019 14:26 Print

Neue Ministerin war mit 15 schon Weltklasse

von Stefanie Riegler - Valerie Hackl war in ihrer Jugend mehrfache Staatsmeisterin in Rhythmischer Gymnastik und nahm bereits mit 15 an der WM teil.

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Valerie Hackl zu ihrer aktiven Zeit als rhythmische Sportgymnastin

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Nach dem Rücktritt der FPÖ-Minister überschlagen sich in Österreichs Politik die Ereignisse. Die Wienerin Valerie Hackl wurde am Mittwoch zur neuen Infrastrukturministerin ernannt.

Schon seit einiger Zeit zählt die 36-Jährige zu den Top-Managerinnen Österreichs. Unter Christian Kern war sie von 2015 bis 2018 Vorstandsmitglied der ÖBB-Personenverkehr AG. Seit Jahresbeginn ist sie Geschäftsführerin der Austro Control und übernimmt nun als Nachfolgerin von Norbert Hofer das Infrastrukturministerium.

Mit 15 schon bei der WM

Doch fast wäre die Spitzen-Managerin nicht in der Politik, sondern im Spitzensport gelandet. Schließlich galt Hackl als riesiges Talent der rhythmischen Sportgymnastik. Die Wirtschaftswissenschafterin trainierte in ihrer Jugend im Verein Union West Wien und eroberte zwischen 1996 und 1998 mehrere Staatsmeistertitel. Bereits mit 15 Jahren nahm sie an der WM teil.

Robert Labner erinnert sich gut an die Hackls Anfänge: "Sie war ein herausragendes Talent, eine Zukunftshoffnung. Mit 16 Jahren wurde ihr das Prädikat „Weltklasse“ vom internationalen Verband verliehen. Sie hätte es weit gebracht, wenn sie gewollt hätte", erklärt der ÖFT-Generalsekretär gegenüber "Heute".

"Mir war immer klar, dass ich studieren will"

Trotz der großen Erfolge entschied sich die Wienerin für die Wirtschaft: "Ich habe nie eine Sportprofikarriere angestrebt, da für mich immer klar war, dass ich studieren will."

2000 begann sie schließlich ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien, neun Jahre später promovierte sie an der Universität St. Gallen.

"Für meinen jetzigen Beruf hat mich der Sport vor allem hinsichtlich Leistungsorientierung und Zielstrebigkeit geprägt. Ich habe gelernt Leistung zu erbringen, Ziele festzusetzen, zu verfolgen und diese auch zu erreichen", betont die neue Ministerin.

Weber: "Sie ist eine absolute Power-Frau"

Die spätere Olympia-Teilnehmerin und 55-fache Staatsmeisterin Caroline Weber sah in Hackl immer ein Vorbild: "Ich kenne sie nicht so gut, weil ich noch sehr jung war, als sie aufgehört hat, aber in der Gymnastik-Szene ist war sie immer präsent. Sie ist auch jetzt noch ein Vorbild für mich und eine absolute Power-Frau."

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • o a am 22.05.2019 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    herr

    Na super. Rhythmische Gymnastik ist für die Infrastruktur ganz wichtig. Jetzt kriegen wir überall Tanzlokale. Welche Voraussetzungen braucht man als Politiker eigentlich?

    einklappen einklappen
  • der Leser am 22.05.2019 13:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blitzstudium

    9 Jahre BWL Studium ist aber auch etwas über den Durchschnitt

    einklappen einklappen
  • Der Aufstand am 22.05.2019 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Von der Uni in die Chefetage

    Mir hängen diese Wunderwuzzis langsam zum Hals raus. Das sind keine seriösen Karrieren. So oft wie da Job gehoppt wird kann man keine ernsthafte Erfahrung und Branchenkenntnis aufbauen. Dasselbe gilt für Edtstadler, Blümel und Köstinger.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • jj.wischer am 23.05.2019 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    bin ein optischer mensch

    und gebe dieser sehr schönen und hochintelligenten frau meinen vertrauensvorschuss, auch wenn sie aus dem dunstkreis der roten bzw. von hr. kern kommt.

  • KARL K. am 23.05.2019 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    KREATIVES DEFIZIT !

    Diese ferngesteuerten , rund um die Uhr um Bestnoten eiffernden Streber waren mir schon im Gymnasium suspekt ! Die wurden den Mitschülern dann oft als Musterbeispiel des Frontalunterrichts einfallsloser Lehrerbeamten , vorgesetzt ! Und in Wahrheit war das bloß eingelerntes Wissen von Kopiermaschinen ! Auch der Sebastian Kurz erinnert mich sehr an diesen Typus , als er die Wahl mit dem abkopierten Programm der FPÖ gewann ! Die Ideen hatten Andere , den Profit machte der Makler und die Leute fielen darauf rein ! ! !

  • Alex am 23.05.2019 08:47 Report Diesen Beitrag melden

    Parteibuch

    Und was macht sie zur Expertin? Nach einem Studium ist man noch kein Experte. Bei der ÖBB hat sie unter Kern gedient, sie ist eine Rote, mehr nicht. Das Spiel geht also weiter...

  • herbert am 23.05.2019 07:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Expertin

    Wieso Expertin , in Bodenturnem ??? was schon geleitet?? Mag turnen aber auf so einen Verantwortungsvollen Poste???

  • FraGeh am 23.05.2019 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    Experten

    Und was macht sie zu einer Expertin für Infrastruktur?