Was für ein Jahr! Sechs Rennen im Jahr 2019 – sechs Siege für die ÖSV-Herren. Die Unbesiegt-Serie nur 17 Tage vor dem Beginn der Ski-Weltmeisterschaft in Aare hält weiter an. Und am Sonntag ist Marcel Hirscher im Wengen-Slalom neuerlich der große Favorit.
Den Anfang machte Marco Schwarz am Neujahrstag. Der Techniker gewann den City-Event von Oslo, setzte sich im Finallauf gegen den Briten Davy Ryding durch.
Dann trumpfte einmal mehr Hirscher auf. Der Salzburger gewann den Slalom von Zagreb überlegen, hatte sechs Zehntel Vorsprung auf Alexis Pinturault.
Auch in Adelboden war der siebenfache Gesamtweltcupsieger eine Klasse für sich. Mit sensationellen zweiten Durchgängen fing Hirscher im Riesentorlauf noch den Dauer-Rivalen Henrik Kristoffersen um 71 Hundertstel ab, legte den Slalom-Sieg tags darauf nach – fünf Zehntel vor dem Franzosen Clement Noel. Kurios: Der "Langschläfer" Hirscher lag zur Pause in beiden Rennen nicht in Führung.
Besonders ausgeschlafen präsentierte sich Schwarz bei der Kombination von Wengen, die aufgrund der Wettersituation in verkehrter Reihenfolge ausgetragen wurde. Der Kärntner setzte sich bereits im Slalom an die Spitze, raste mit einer furchtlosen Abfahrt zu seinem zweiten Weltcupsieg, 42 Hundertstel vor Victor Muffat-Jeandet.
Der bisherige Höhepunkt folgte am Samstag. Da raste Vincent Kriechmayr zum Sensationssieg auf dem Lauberhorn, ließ den Topfavoriten und Lokalmatador Beat Feuz auf der längsten Abfahrt der Welt um 14 Hundertstel hinter sich.
Da kann Kitzbühel kommen! (Heute Sport)