Elza van den Heever, Gerhard Siegel, Michelle DeYoung, Peter Mattei, Piotr Buszewski
Regie:
Yannick Nézet-Séguin
Laufzeit:
135 Minuten
Inhalt
Gesungen in Deutsch mit deutschen Untertiteln Samstag, 17. Mai 2025, 19:00 Uhr Die vorläufige Länge versteht sich ohne Pause. Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten! "Salome“ beruht auf der biblischen Geschichte über die zerstörerische Prinzessin Salome, eine Femme fatale, die als Belohnung für einen erotischen Tanz von ihrem Stiefvater Herodes den abgeschlagenen Kopf von Johannes dem Täufer, dem Jochanaan, verlangt. In seinem überfälligen Debüt an der Met inszeniert der renommierte deutsche Regisseur Claus Guth seine "Salome“, die er in einer schwarzen Villa um die Wende zum 20. Jahrhundert ansiedelt, als Psychothriller. Er konzentriert sich auf Themen wie Traumata und sexuellen Missbrauch, indem er die Hintergrundgeschichte von Salome, die in den erstickenden Regeln der viktorianischen Gesellschaft und in starren familiären Strukturen gefangen ist, erzählt. Der Tanz der sieben Schleier, eine der prägenden Szenen der Oper, wird oft als Striptease dargestellt. In Guths Version ist der Tanz ein Moment der Abrechnung, in dem sieben Versionen der Salome, die die Figur in verschiedenen Phasen ihrer Kindheit darstellen, die Schrecken ihrer Erziehung und ihren jahrelangen Missbrauch durch Herodes schildern.