Niemand erklärt Kindern die Welt so schön, wie "Checker Tobi". Der beliebte Moderator Tobias Krell begeistert seit 13 Jahren junge und ältere Zuschauer mit seiner Wissenssendung auf KiKa. Am 8. Jänner startet sein dritter Kinofilm "Checker Tobi 3 – und die unheimliche Herrscherin der Erde". Dabei gerät der 39-Jährige in sein bisher persönlichstes Abenteuer – denn der Herausforderer ist er selbst.
Bevor sich der deutsche TV-Entdecker diesmal nach Madagaskar, Spitzbergen und Mexiko aufmacht, geht es auf eine Reise in seine Vergangenheit. Er findet ein altes Video, auf dem er als Kind eine selbsterfundene Show moderiert. "Es hatten sich fast 600 Jungs auf die Rolle beworben", erzählt er im "Heute"-Gespräch. Theo Latta verkörpert nun den jungen Tobi. Mit den Kinderdarstellern zu arbeiten war für den Journalisten auch so besonders, "weil ich ja wusste, die sollen mich spielen, mir ähnlich sehen und sein."
Krell wusste schon als Achtjähriger, dass er TV-Journalist werden will, sein Vater ist Kameramann. Mit 13 Jahren landete er dann beim Kinderfernsehen, inzwischen hat er für sein Erfolgsformat schon mehr als 45 Länder bereist. Den afrikanischen Kontinent kennt er noch zu wenig – "das wäre einen eigenen Film wert" – aber auch "Asien zieht mich magisch an. Ich will unbedingt mal nach Japan und Südkorea. Ich finde China ein sehr faszinierendes Land, das sind eigentlich 16.000 Länder in einem."
Im neuen Kinofilm stellt sein junges Alter Ego auch die allererste "Checker-Frage": Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich? Als Erwachsener hat er die Antwort vergessen und hofft sie bei seinem aktuellen Abenteuer zu finden.
"Checker Tobi ist keine fiktionale Figur, sondern hat ganz viel mit mir zu tun. Das bin ich." Die authentische und unterhaltsame Art der Wissensvermittlung zog allein beim letzten Kino-Abenteuer 1,4 Millionen Zuschauer in den Bann. "Was unser Format ausmacht und was in der Folge vielleicht mich als denjenigen vor der Kamera auszeichnet, ist die Ernsthaftigkeit, mit der wir Programm für Kinder machen", erklärt Krell.
"Wir trauen ihnen Themen zu. Es gefällt ihnen, wenn sie merken, sie können bei uns wachsen. Wir haben Spaß. Ich nehme mich selbst nicht zu ernst, ob ich mich als Kackwurst oder als Zecke verkleide, dann ist das sehr nahbar." Inzwischen ist der 39-Jährige selbst Vater geworden, doch eines hat er sich immer bewahrt: "Ich bin einfach ein neugieriger Mensch."