"Sie haben nicht gesagt, ich soll mich schleichen!"

ÖFB-Verteidiger Aleks Dragovic hat noch einen Vertrag bis 2021 und will sich bei Leverkusen durchbeißen. Immerhin geht's in die Champions League.

Wie geht es mit ÖFB-Teamspieler Aleks Dragovic weiter? Mit Leverkusen hat der Verteidiger sich in die Champions League gekämpft, doch ist der 28-Jährige bei der "Werkself" meist nur Ersatz.

Sein letzter Startelf-Einsatz war Mitte März, danach gab es nur noch drei Einwechslungen für "Drago". Der Ex-Austrianer suchte das Gespräch mit Trainer Peter Bosz und Sportdirektor Rudi Völler.

"Sie haben mir nicht gesagt, dass ich mich schleichen soll", erzählt Dragovic gewohnt lässig bei Laola 1. Sein Vertrag in Leverkusen läuft noch bis 2021, ein Wechsel ist also anscheinend nicht geplant - somit sehen wir den Defensiv-Mann vielleicht sogar in der Champions League.

Dennoch sehnt sich der Wiener nach noch mehr Einsätze: "Ich kann mir nichts vorwerfen, meine Leistungen waren sehr gut. Die Gespräche waren sehr gut. Als ich vor einem Jahr aus Leicester zurückgekehrt bin, hätte ich nie gedacht, dass ich so viele Spiele mache. Es war mehr, als ich erwartet habe."

Seine Zukunft sieht Dragovic also in Deutschland: "Wichtig ist, was der Trainer von mir hält und wo ich mich noch verbessern muss. Das haben sie mir mitgeteilt. Sie bauen voll auf mich, und das ist eine sehr gute Wertschätzung des Vereins. Es war wichtig für mich zu wissen, wie es weitergeht."

Was muss er noch verbessern? "Ich muss mich mehr zum Leader entwickeln. Das geht nicht von heute auf morgen. Meiner Meinung nach muss man auch die Spiele dafür haben, um ein Führungsspieler zu werden. Denn wenn man nur auf der Bank sitzt, ist es ein bisschen schwierig, die Anerkennung zu bekommen."

(PiP)

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