"Es wäre gut, wenn die Schiris die Regeln kennen"

Zwei Elfmeter brachten Rapid bei der 1:2-Niederlage gegen Altach zu Fall. Nach dem Spiel stand Referee Manuel Schüttengruber im Fokus.

Vor allem von Rapids Spielmacher Louis Schaub bekam der Unparteiische aus Oberösterreich sein Fett ab. Dem 22-Jährigen lag der erste Strafstoß in der 77. Minute im Magen. Thanos Petsos bekam den Ball im Strafraum in die Achsel. Dafür flog er zu Unrecht vom Platz.

"Da brauch ich keine Zeitlupen sehen. Es wäre wichtig, wenn die Schiedsrichter die Regeln kennen. Wir haben jedes Jahr eine Regelkunde", sprach Schaub dem Unparteiischen im ORF das Fußball-Fachwissen ab. Der "Sündenbock" selbst stimmte zu: "Ich habe nicht versucht, den Ball mit der Hand zu spielen. Ich weiß nicht, wo ich da den Arm hingeben soll", erklärte Thanos Petsos.

Der Schiedsrichter selbst verteidigte seine Entscheidung: "Ich muss entscheiden, ob der Ball aufs Tor geht. Wenn ja, ist es Rot. Und so hab ich im Spiel entschieden", so Schüttengruber.

Djuricin: "Sind selbst Schuld"

Auch Rapid-Coach Goran Djuricin kritisierte den Referee: "Das ist keine unnatürliche Bewegung. Genau dahinter steht Richard Strebinger. Kein Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter."

Allerdings gab Djuricin zu: "Wir sind selbst Schuld, wir hatten vier Hunderter. Die müssen wir machen. Dann gegen zwei Altacher Autobusse zu spielen, war schwer." Noch dazu mit zwei Mann weniger. Denn am Torraub-Foul von Boli Bolingoli (901.) gab es nichts zu Rütteln. "Den kann man geben", stimmte Djuricin zu.

(wem)

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