Sturm Graz ist mit einer 0:1-Heimpleite gegen Mladost Podgorica in die Europa League-Qualifikation gestartet. Ein Elfmeter nach wenigen Sekunden brachte die Montenegriner in Front, Sturm hatte zwar Chancen, das Tor wollte aber nicht gelingen. Die Grazer haben damit die letzten sieben Europacup-Heimspiele in Serie verloren.
Gleich nach wenigen Sekunden schoss Kapitän Christian Schulz den kapitalen Bock. Er stolperte und verlor den Ball, den heranstürmenden Podgorica-Stürmer Ivan Knezevic konnte der Abwehrchef nur noch mit einem Foul stoppen. Er hatte Glück, dass es neben dem Elfmeter nur die Gelbe Karte gab. Milos Krkotiv verlud Goalie Jörg Siebenhandl und stellte auf 0:1.
Bei Sturm läuft es noch nicht rund
Sturm kam mit der teilweise sehr harten Gangart der Montenegriner nicht wirklich klar. Die wenigen Chancen konnten die Grazer nicht nutzen. Obwohl Sturm die klar stärkere Mannschaft war, lief es bei der Elf von Franco Foda noch nicht rund.
In der zweiten Hälfte drückten die Blackies auf den Ausgleich, aber Tormann Damir Ljuljanovic war zur Stelle, wenn ihn seine Mannschaft brauchte. In der Nachspielzeit war Sturm durch eine Gelb-Rote Karte in numerischer Überlegenheit, ein Abseitstor von Lukas Schubert wurde richtigerweise nicht anerkannt. Es blieb bei der unnötigen 0:1-Heimpleite. Auswärts in Podgorica muss sich Sturm vor allem in der Offensive gehörig steigern.
Für die UEFA-Fünfjahreswertung war es kein guter Tag, denn auch Altach kam zu Hause gegen Dinamo Brest aus Weißrussland nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.
(Heute Sport)