Am Dienstag begann in Oslo das aufsehenerregende Strafverfahren gegen Marius Borg Høiby (29). Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52), muss sich in 38 Anklagepunkten vor Gericht verantworten.
Zu den schwersten Vorwürfen zählen vier mutmaßliche Vergewaltigungen. Nach der Eröffnung der Verhandlung und der Erklärung grundlegender juristischer Abläufe verlas Staatsanwalt Sturla Henriksbø rund 24 Minuten lang die Anklage.
In sechs Fällen, darunter die drei am vergangenen Wochenende hinzugefügten Straftaten, bekannte sich Marius schuldig, in sieben Punkten plädierte er auf nicht schuldig, in vier Fällen erklärte er sich teilweise schuldig.
Bei zwei Anklagepunkten waren seine Antworten laut "Bild" unklar, da er zunächst zustimmend und anschließend verneinend reagierte.
Im Punkt Beschädigung oder Zerstörung fremden Eigentums blieb seine Stellungnahme unverständlich. Am Mittwoch um 9.30 Uhr beginnt der zweite Prozesstag.