Alarm in Baden

14 Postler plötzlich weg – "Seit Wochen keine Briefe"

Probleme in Baden bei der Zustellung – kurzzeitig fehlten 14 Mitarbeiter: "Wir arbeiten intensiv daran, die Situation zu verbessern", so die Post.
Erich Wessely
10.07.2026, 05:15
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In Baden spitzte sich die Zustellproblematik wegen Personalausfällen zuletzt zu: "Ich wohne in Baden, meine Nachbarn und ich bekommen bereits seit drei Wochen keine Post mehr", wandte sich eine Betroffene an "Heute".

Es würden weder adressierte (Behördenschreiben, Zeitschriften, etc.) noch unadressierte Schriftstücke (etwa Werbeprospekte) zugestellt werden: "Was mit diesem Rückstand passiert, will ich gar nicht wissen, wird wahrscheinlich alles auf dem Müll landen."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Und: Auch in Laxenburg gab es leere Briefkästen, wie Betroffene via Facebook schildern.

Höchststand: 14 Mitarbeiter ausgefallen

"Heute" fragte bei der Österreichischen Post AG nach. Sprecherin Gloria Kohlmaier bestätigte die Probleme: "Tatsächlich gab es in den letzten Wochen leider Probleme bei der Zustellung in Baden und der Höchststand der Personalausfälle lag bei 14 Mitarbeiter*innen", teilte die Sprecherin schriftlich mit.

"Unvorhergesehener Anstieg an Krankenständen"

Die Gründe? "Wir hatten einen unvorhergesehenen Anstieg an Krankenständen und auch die Urlaubszeit ist in vollem Gange. Es wurde daraufhin bestmöglich versucht, die entstandenen Ausfälle zu kompensieren. Allerdings kam es trotz Unterstützung von anderen Zustellbasen, dem Einsatz von externen Transportunternehmen und dem geleisteten Einsatz der gesamten Belegschaft zu Verzögerungen."

"Arbeiten intensiv daran"

Die Sprecherin versicherte: "Wir arbeiten intensiv daran, die Situation in diesem Gebiet nachhaltig zu verbessern und eine ordnungsgemäße sowie zuverlässige Zustellung sicherzustellen. Allein in dieser Woche haben sechs neue Zusteller*innen gestartet, die derzeit eingeschult werden. Ebenso im Onboarding befinden sich aktuell einige Sommerpostler*innen, die nach umfassender Einschulung tatkräftig in der Zustellung unterstützen. Mit diesen und weiteren Maßnahmen sind wir zuversichtlich, dass die zu Recht von uns erwartete und gewohnte Zustellqualität rasch wieder hergestellt wird."

Die Situation sei für Betroffene nicht einfach, wie die Badnerin betont: "Wir fürchten uns schon vor eventuellen Mahnschreiben (und Konsequenzen), die wir wahrscheinlich genauso wenig erhalten wie die ursprünglichen Zahlungsvorschreibungen."

Immerhin: Am Mittwoch trudelten zumindest erste Zusendungen wieder ein, berichtet die betroffene Frau aus Baden.

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