Mitten in der Nacht ging der Polizei in Hörsching (Bez. Linz-Land) ein echter Extrem-Raser ins Netz: Gegen 0.15 Uhr wurde ein 20-Jähriger auf der Wiener Straße (B1) Richtung Linz mit unglaublichen 153 km/h geblitzt – erlaubt waren nur 70.
Damit war der Lenker mehr als doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Die Beamten griffen sofort durch: Der junge Mann wurde gestoppt, der Führerschein ist jetzt erst mal weg. Auch die Weiterfahrt wurde ihm untersagt – und besonders bitter: Sein Auto wurde vorläufig beschlagnahmt.
Die Maßnahme ist seit 2024 möglich – und soll abschrecken. Denn wer massiv aufs Gas steigt, riskiert, sein Fahrzeug dauerhaft zu verlieren. In Extremfällen kann das Auto dann sogar versteigert werden. Die Praxis zeigt aber: Der große Geldregen bleibt bisher aus.
So wurden 2025 österreichweit nur rund 45.580 Euro durch versteigerte Raser-Autos eingenommen – in Oberösterreich waren es sogar nur etwas über 1.000 Euro. Für den 20-Jährigen könnte die Raserei auch ohne Versteigerung teuer enden: Er wurde angezeigt.