Zeuge legt Geständnis ab

19-Jähriger von Bande ausgeraubt – jetzt brisante Wende

In Wien soll ein 19-Jähriger von einer Bande ausgeraubt worden sein. Nun legt ein Zeuge, der Mitbewohner des Mannes, ein brisantes Geständnis ab.
Newsdesk Heute
30.07.2025, 12:16
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Bereits im Mai berichtete die Polizei in einer Presseaussendung von einem mutmaßlichen Raubüberfall in Favoriten: Eine Gruppe von rund zehn jungen Männern soll demnach einem 19-Jährigen im Bereich des Antonsplatzes das Handy sowie die Geldbörse entrissen haben. Zudem erlitt das mutmaßliche Opfer eine Stichverletzung im Bereich der Hüfte.

Das Landeskriminalamt Wien übernahm die Ermittlungen und befragte mehrere Zeugen. Dabei kam es zu einer überraschenden Wende: Der Mitbewohner des 19-Jährigen, der zunächst als Zeuge auftrat, gab später an, von seinem Freund zur Falschaussage angestiftet worden zu sein. Er hätte laut eigener Aussage gegenüber der Polizei behaupten sollen, den Überfall beobachtet zu haben – auf Wunsch des 19-Jährigen.

Rätsel um Stichverletzung

Daraufhin wurde das angebliche Opfer erneut einvernommen. In seiner zweiten Aussage räumte der junge Mann schließlich ein, dass ihm weder Handy noch Geldbörse geraubt worden seien. Er beharrte jedoch darauf, von mehreren Personen in Raubabsicht angegriffen worden zu sein.

Die Ermittler zeigten den 19-Jährigen schließlich wegen des Verdachts der falschen Beweisaussage an. Ob die Stichverletzung selbst zugefügt wurde, ist nun ebenfalls Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

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