2:0! U21 gelingt bei der EM historischer Auftakt-Erfolg

Erstes Spiel bei einer EM-Endrunde, erster Sieg für Österreichs U21! Gegen Mitfavorit Serbien gelang ein klarer Auftaktsieg – der nicht ungetrübt blieb.

Sensationeller Auftakterfolg für Österreichs U21! Bei der historischen ersten Teilnahme an einer EM-Endrunde setzte sich das ÖFB-Team in Triest gegen Serbien mit 2:0 (1:0) durch. Wolf (37.) und Horvath (78.) erzielten die ersten Turniertore für die Truppe von Teamchef Werner Gregoritsch. Im Parallelspiel siegte Deutschland gegen Dänemark mit 3:1, damit liegt die rot-weiß-rote Truppe punktegleich mit der DFB-Auswahl an der Spitze der Gruppe B.

„Für viele Experten und für mich gehören die Serben zu den Geheimfavoriten auf den EM-Titel", meinte Teamchef Gregoritsch vor der Partie. Geht es nach der Leistung im Auftaktspiel, müssen die Spieler aus der Alpenrepublik nun zum Favoritenkreis gezählt werden. Denn das ÖFB-Team hatte das Spiel größtenteils fest im Griff.

Die erste Top-Chance vergab Schlager (29.), als er nach einer Hereingabe von Horvath mit einem Flachschuss an Serbien-Goalie Radunovic scheiterte. Noch vor der Pause aber das Tor für die Österreicher – mit einer kleinen Verzögerung: Horvath traf die Stange, Wolf versenkte den Abstauber. Abseits? Der Video-Schiedsrichter entschied: alles korrekt, der Treffer zählt – historisches ersten EM-Tor für die U21.

Auch nach der Pause blieben die rot-weiß-roten Kicker spielbestimmend – und Schlager hatte weiter das Pech auf dem Fuß: In der 51. Minute und in der 64. Minute scheiterte er allein an Goalie Radunovic. Aber Österreich hatte auch Glück, als die Serben durch Zivkovic an der Latte scheiterten (51.), und Radonjic einen Sitzer ausließ (70.)

In der Schlussphase viel Aufregung – und erneut Jubel bei den Österreichern. In der 74. Minute wurde Wolf brutal umgeschnitzt und musste mit einer Horror-Beinverletzung vom Platz. Serbiens Jovanovic wurde nach Video-Studium zu Recht mit Rot vom Platz geschickt. Gleich darauf aus dem Nichts das 2:0: Horvath tritt zum Freistoß an und trifft wuchtig in die Maschen – die Entscheidung gegen den gegner in Unterzahl.

Die Freude fiel bei Teamchef Gregoritsch und seinen Schützlingen aber am Ende eher verhalten aus. Grund ist die Verletzung von Wolf. Noch während der Partie wurde als erste Diagnose ein Bruch des rechten Beins festgestellt. Das wäre bitter, Österreichs U21 müsste die weiteren Gruppenspiele gegen Dänemark am Donnerstag und gegen Deutschland am Sonntag ohne den Torjäger bestreiten. Doch wenig später hieß es, dass es vielleicht "nur" eine Sprunggelenks-Verletzung sei. Doch alles nicht so schlimm? Man kann es nur hoffen.

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