Im Wiener Prater gab es am Donnerstagabend gleich zwei Grüde zum Anstoßen. Das Erlebniscafé Ponykarussell feierte sein fünfjähriges Bestehen, die Rösterei Wiener Rösthaus ihr zehnjähriges. Rund 80 Gäste kamen zum Medien-Get-together ins Ponykarussell, bei hausgemachten Limonaden, Drinks und Fingerfood.
Geschäftsführerin Silvia Maino und Marketingleiter Helmut Brem blickten dabei auf die Entwicklung des Hauses zurück. "Fünf Jahre Ponykarussell, das ist für uns ein echter Meilenstein. Wir haben hier einen Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein Café", sagt Maino.
Seit der Eröffnung 2021 hat sich das Ponykarussell zu einer der bekanntesten Adressen im Prater entwickelt. Rund 60.000 Gäste aus dem In- und Ausland kommen jedes Jahr, 20.000 Cappuccinos gehen dabei über die Budel.
Mehr als eine Million Euro floss in den Umbau. Herzstück des Hauses ist bis heute die historische Molzer-Orgel geblieben. Dazu kommen die verspielte Deko im Dschungel-Look und ein Gastgarten für 60 Personen.
Auf der Karte stehen vertraute Klassiker neben kreativen Neuinterpretationen. Probieren können Sie zum Beispiel das Pratergold-Erdäpfelgulasch oder die Praterziege im Karussell. Dazu gibt es Frühstück, hausgemachte Patisserie, frisch gepresste Säfte und Drinks.
"Das Ponykarussell lebt davon, dass immer wieder etwas Neues passiert", sagt Helmut Brem. Geplant sind unter anderem neue Kaffeevariationen und ein "Tag der Liebe", bei dem eine Reise nach Paris zu gewinnen ist.
Auch beim zweiten Betrieb von Silvia Maino und Helmut Brem gibt es ein rundes Jubiläum zu feiern. Das Wiener Rösthaus steht seit zehn Jahren für handwerklich gerösteten Kaffee. Begonnen hat alles 2013 mit ersten Röstversuchen in privaten Räumen.
Heute werden dort jährlich 15 bis 20 Tonnen Rohkaffee verarbeitet, und zwar nach traditioneller Wiener Langzeitröstung. Der Kaffee landet auch im Ponykarussell in der Tasse.
Mehr zu den beiden Prater-Juwelen finden Genießer und Kaffeefans auf ponykarussell.at und wienerroesthaus.at.