208.000 Menschen in Österreich haben jetzt gerade Corona

Corona-Teststraße im Austria Center Vienna
Corona-Teststraße im Austria Center ViennaWillfried Gredler-Oxenbauer / picturedesk.com
Nach mehrtägigem Ausfall haben die Ministerien die Corona-Zahlen nachgeliefert. Anhaltend gab es mehr als 24.000 Neuinfektionen pro Tag. 

Nach mehrtägiger Pannen-Serie rund um die Neuinfektionen in Österreich gibt es nun wieder Corona-Zahlen. Am Sonntag wurden insgesamt 22.453 Neuinfektionen und sechs Todesfälle vermeldet.

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Auch die Zahlen der anderen Tage wurden nachgeliefert. Von Freitag auf Samstag (Stand 9.30 Uhr) wurden insgesamt 24.260 neue Corona-Fälle registriert.

Über 1,6 Millionen positive Testergebnisse

Bisher gab es laut Innenministerium in Österreich seit Pandemiebeginn 1.600.041 positive Testergebnisse. Mit Stand 23. Jänner sind österreichweit 13.991 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben und 1.377.812 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.129 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 192 auf Intensivstationen betreut.

Alle Bundesländer mit Inzidenz über 1.000

Aktiv sind derzeit in Österreich also 208.238 Menschen erkrankt, mehr als 400.000 befinden sich in Quarantäne, dazu zählen auch Kontaktpersonen. Mittlerweile haben alle Bundesländer eine 7-Tages-Inzidenz über 1.000. Österreichweit beträgt der Wert 1.767,0 neue Fälle je 100.000 Einwohner. 

In absoluten Zahlen waren das 157.836 Betroffene. Damit haben sich in der abgelaufenen Woche in Österreich mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert, als die Stadt Salzburg Einwohner hat, berichtet die APA.

Tirol als Corona-Hotspot

Das Bundesland mit der höchsten 7-Tagesinzidenz ist Tirol mit 2.604,0, gefolgt von Salzburg (2.558,7) und Wien (2.305,8). Am niedrigsten ist sie in der Steiermark (1.157,0) und im Burgenland (1.187,1). Unter dem Österreich-Schnitt liegen auch Kärnten (1.322,6), Niederösterreich (1.346,6) und Oberösterreich (1.618,0). Vorarlberg hält bei 1.767,4.

Der Bezirk mit den meisten Infektionen je 100.000 Einwohner ist Landeck in Tirol mit den Tourismushochburgen St. Anton am Arlberg und Ischgl, dort liegt der Wert nun bei 4.232,6. Auch Imst mit einer Inzidenz von 3.916,5 und Kitzbühel mit 3.282,5 weisen Rekordwerte auf. Auch St. Johann im Pongau (3.763,3) und Zell am See (3.562,5) haben Werte über 3.000.

Über 21.000 Impfungen am Samstag

Während die Infektionsfälle stark ansteigen, gehen die Impfungen zurück. 21.343 Corona-Impfungen sind am Samstag durchgeführt worden. Das waren signifikant weniger als an den beiden vorangegangene Samstagen mit 33.540 (15. Jänner) und 43.523 (8. Jänner) Stichen.

Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.724.061 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 6.443.414 Menschen und somit 72,1 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Von den 21.343 Impfungen am Samstag waren 2.418 Erststiche, das sind 11,33 Prozent. 3.871 Impfungen waren Zweitstiche und 15.054 Drittstiche.

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Laut Experten und Expertinnen ist der Höhepunkt der Omikron-Welle noch nicht erreicht. "Das war es noch nicht. Die Prognose zieht uns noch weiter hinauf. Noch ist der Zeitpunkt, wann das Brechen der Wand kommt, in den Berechnungen nicht absehbar", sagte GECKO-Chefin Katharina Reich im "Kurier"-Interview.

Weitere Impfungen werden notwendig sein, um die Pandemie zu beenden. Die Masken im Winter werden uns aber erhalten bleiben.

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