Noch stehen Paletten herum, Stahlteile werden montiert, überall wird gearbeitet. Bei der traditionellen Pressekonferenz am Mittwoch war der Urfix eine einzige große Baustelle. Doch bis zur Eröffnung am Freitag, 25. September, soll alles bereit sein. Dann bevölkern 103 Aussteller und 72 Schausteller für zehn Tage das Linzer Donauufer.
"Fünf neue Fahrgeschäfte bringen Abwechslung in den Vergnügungspark", sagt Marktreferent und Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP). "1001 Nacht" katapultiert bis zu 40 Fahrgäste in einem modernisierten fliegenden Teppich auf bis zu 28 Meter Höhe. Beim "Steamer" rotieren zwölf Gondeln mit 48 Plätzen auf einer Plattform, die sich um bis zu 50 Grad neigt.
Beim "Devil Rock" wird es noch wilder: Zwölf frei bewegliche Gondeln wirbeln durch die Luft, sogar Überschläge sind möglich. Der schon bekannte "Musikexpress" jagt seine Fahrgäste mit kräftiger Musik über Berg und Tal. Im "7D Simulator" sorgen bewegliche Sitze, dreidimensionale Bilder und zusätzliche Effekte für ein virtuelles Fahrerlebnis.
Los geht es schon am Freitagabend mit Eröffnung, Bieranstich und einer Party mit der Band "Endlich Krawall". Auch abseits der Fahrgeschäfte ist einiges los: Eine sechs Meter lange Riesenschaumrolle wird angeschnitten, Singles gehen beim Speed-Dating im Riesenrad auf Partnersuche.
Dazu kommen Senioren- und Familientag, das ÖH-Semester-Opening und ein Feuerwerk. "Wir haben auch heuer wieder ein gutes Programm für alle unterschiedlichen Generationen", sagt Theresa Gillhofer, Abteilungsleiterin Tourismus und Märkte.
Auch die Wirte rüsten auf. Die Donaualm erhält einen erweiterten, überdachten Garten, regionale Produkte sollen stärker in den Mittelpunkt rücken. Zumindest an der Preisschraube wird aber nicht gedreht. Festwirt Patrick Stützner verspricht: "Unsere Preise sind gleich geblieben – und ich schaue, dass es so lange wie möglich halten kann."