Ein 57-jähriger Landwirt war am Dienstag gegen 19.45 Uhr mit seinem Pflug auf einem Feld in Mettmach (Bez. Ried) unterwegs. Beim Umackern kam er laut Polizei einem Kabelüberführungsmast des Stromnetzbetreibers zu nahe und erfasste dabei das Erdkabel.
Die Beschädigung löste zunächst einen Erdschluss (Strom fließt in den Boden) und anschließend einen Kurzschluss an der Leitung aus. In weiterer Folge brach am Kabelüberführungsmasten ein Brand aus. Der 57-Jährige alarmierte selbst die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte rückten an und konnten das Feuer am Masten löschen. Der Zwischenfall hatte aber für zahlreiche Haushalte Folgen: Rund 170 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. Der Netzbetreiber arbeitete an der Wiederherstellung der Versorgung.
Gegen 22.15 Uhr konnte die Stromversorgung schließlich wiederhergestellt werden. Damit waren die betroffenen Haushalte rund zweieinhalb Stunden lang ohne Elektrizität.