Nur Hand ragte aus Schnee

29-Jähriger von Lawine mitgerissen und verschüttet

Ein 29-jähriger Brite löste im Schigebiet Rastkogel bei Tux eine Lawine aus und wurde verschüttet – wie durch ein Wunder blieb er unverletzt.
André Wilding
12.01.2026, 07:43
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Ein 29-jähriger Brite hielt sich am Sonntag gegen 11.15 Uhr mit zwei Freunden im Schigebiet "Rastkogel" (Gemeindegebiet Tux) auf. Dort fuhren sie die Lifttrasse der Sesselbahn "8er Horbergjoch" talwärts, wobei der 29-Jährige den beiden Begleitern hinterherfuhr.

Von Lawine mitgerissen

Schließlich fuhr er im freien Schiraum in eine nach Osten verlaufende Rinne und löste gegen 11:15 Uhr an der nach Norden zeigenden Hangseite der Rinne eine circa 20 Meter breite und 30 Meter lange Schneebrettlawine aus.

Dabei wurde der Brite mitgerissen und vollständig verschüttet. Nur mehr eine Hand ragte aus dem Schnee. Die Begleiter befanden sich bereits unterhalb, bemerkten nichts von der Verschüttung ihres Freundes und glaubten, dass er bereits an einer anderen Stelle abgefahren sei.

Brite hatte Atemhöhle

Unbeteiligte Zeugen bemerkten den Lawinenabgang, setzten den Notruf ab und konnten den Verschütteten nach circa fünf Minuten aus den Schneemassen befreien. Der Verschüttete wurde laut Notarztteam nicht verletzt. Den Angaben des Briten zufolge hatte er eine Atemhöhle.

Der 29-Jährige lehnte eine medizinische Versorgung ab und setzte den Skitag fort. Die Einsatzkräfte führten noch eine Nachsuche am Lawinenkegel durch, welche negativ verlief.

Im Einsatz standen der NAH "Alpin 5" und "Heli 4" sowie der Polizeihubschrauber "Libelle", die Bergrettung Tux, ein Hundeführer und ein Alpinpolizist der Polizeiinspektion Mayrhofen.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 12.01.2026, 10:55, 12.01.2026, 07:43
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