In "Geländefalle" geraten

Skifahrerin (58) von Lawine verschüttet – tot

Eine 58-Jährige wurde bei einer Skitour von einer Lawine erfasst und verschüttet. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen kam für sie jede Hilfe zu spät.
Newsdesk Heute
12.01.2026, 09:04
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Eine Skitour am Gilfert endete am Sonntag tragisch: Im Gemeindegebiet von Weerberg (Bezirk Schwaz) wurde eine 58-jährige Österreicherin von einer Schneebrettlawine erfasst und verschüttet. Trotz großer Rettungsaktion und Reanimation starb die Frau später in der Klinik Innsbruck.

Der Lawinenabgang ereignete sich gegen 14:45 Uhr auf der Nordwestseite des Gilfert, nordöstlich des Wetterkreuzes, auf einer Meereshöhe von 2.304 Metern. Die 58-Jährige war gemeinsam mit einer 32-jährigen Begleiterin unterwegs. Die beiden starteten gegen 10:45 Uhr am Weerberg und stiegen zunächst über die Skipiste, danach im freien Skiraum in Richtung Nonsalmen auf. Ihre Tour endete schließlich oberhalb des Wetterkreuzes.

Von Schneemasse mitgerissen

Bei der anschließenden Abfahrt auf der Nordseite des Wetterkreuzes löste sich plötzlich oberhalb der vorausfahrenden 58-Jährigen eine Schneebrettlawine – laut Angaben rund 100 Meter breit und etwa 40 Meter lang. Die 32-Jährige versuchte noch, ihre Begleiterin durch Zurufe zu warnen, doch die vorausfahrende Frau befand sich bereits in der sogenannten "Geländefalle". Sie wurde von den Schneemassen mitgerissen und vollständig verschüttet.

Jede Hilfe kam zu spät

Die 32-Jährige wurde nicht erfasst, blieb unverletzt und setzte sofort den Notruf ab. Im Zuge des Rettungseinsatzes konnte die Verschüttete in einer Sondierkette in einer Tiefe von etwa 1,70 Metern geortet und ausgegraben werden. Das Notarztteam "Martin 7" leitete umgehend Reanimationsmaßnahmen ein und flog die Frau in die Klinik Innsbruck – dort verstarb die 58-Jährige schließlich.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.01.2026, 11:29, 12.01.2026, 09:04
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