Stundenlang kämpften die Einsatzkräfte am Samstagnachmittag um das Leben des jungen Italieners. Laut 20 Minuten war der Mann laut Bergrettung Trentino zuerst von einer Lawine erfasst worden. Danach riss es ihn in eine tiefe Gletscherspalte.
Der Notruf ging um 13.45 Uhr ein. Der Skifahrer war mit seinen Kollegen auf einer Skitour unterwegs, und zwar auf rund 2.700 Metern Seehöhe unterhalb der Punta Rocca. Plötzlich dürfte eine Lawine losgegangen sein, die ihn über eine Klippe schleuderte. Weil sie schon eine halbe Stunde nichts mehr von ihm gehört hatten, setzten seine Freunde den Notruf ab.
Die Einsatzleitung forderte sofort einen Hubschrauber an. Beim ersten Überflug entdeckten die Helfer eine Lawine, die in eine Gletscherspalte führte. Daraufhin wurden zwei Lawinenhundestaffeln losgeschickt.
Die Retter durchsuchten sowohl das Lawinenfeld als auch den Grund der Spalte. Schließlich fanden sie den Vermissten an einer besonders tiefen Stelle.
Ein medizinisches Team wurde per Hubschrauber direkt zur Unfallstelle geflogen, während die Bergretter mit der aufwendigen Bergung begannen. Der Freerider wurde zuerst ins Skigebiet Canazei und dann in ernstem Zustand ins Spital Santa Chiara nach Trient gebracht.