Am 7. Oktober 2023 wurde Romi Gonen von Hamas-Terroristen auf dem Nova-Musikfestival verwundet und danach verschleppt. Ganze 471 Tage wurde sie im Gazastreifen festgehalten. In dieser Zeit durchlebte sie schreckliche Misshandlungen durch ihre Geiselnehmer.
In einem Interview mit dem israelischen TV-Sender Kanal 12 sprach die heute 25-Jährige von sexuellen Übergriffen. So sei sie bereits am vierten Tag ihrer Haft von einem Krankenpfleger vergewaltigt worden.
Demnach habe sie der Mann in die Dusche gebracht, da sie selbst aufgrund ihrer Verletzungen keine Kraft dazu hatte. Dort habe der Pfleger ihre Hilflosigkeit ausgenutzt und sich an ihr vergangen. "Er hat mir alles genommen", sagte Gonen.
Ihr Martyrium nahm danach kein Ende. Gonen wurde an zwei Hamas-Kämpfer – Mohammed und Ibrahim – übergeben. Sie musste "eng aneinandergepresst" mit Mohammed schlafen. Dabei wurde die junge Frau mit Handschellen angekettet. Wenn Gonen ins Bad ging, sei der Hamas-Terrorist ihr gefolgt.
Laut der 25-Jährigen habe die schlimmste Misshandlung "fast eine halbe Stunde" gedauert. Während sie weinte, habe Mohammed "die Zeit seines Lebens" gehabt, so Gonen. Der eine sei ihr ins Bad gefolgt, als die Israelin dort wieder herauskam, wartete der andere Hamas-Kämpfer bereits im Bett.
Gonen dachte, dass sie "für immer eine Sexsklavin" sein werde. Es seien "die schlimmsten 16 Tage" ihrer Gefangenschaft gewesen. Heute wolle die 25-Jährige nicht schweigen. Sie spreche über die Vorfälle, da "niemals vergessen werden darf", was den Geiseln widerfahren ist.