32 Teams stellen Antrag auf eine Bundesliga-Lizenz

Mit der Liga-Reform wird die österreichische Bundesliga zum Saisonende aufgestockt. Insgesamt 32 Teams wollen ins Oberhaus.

Die Bundesliga wird nach dem Ende der Saison um zwei Teams erweitert, künftig mit zwölf Mannschaften gespielt, die Erste Liga wird um gleich sechs Vereine erweitert und als 16er-Liga ausgetragen. Insgesamt können also 28 Mannschaften in den höchsten zwei Ligen spielen. 32 Stellten einen Lizenzantrag.

Bemerkenswert: Gleich sechs Mannschaften aus der zweithöchsten österreichischen Spielklasse stellten einen Bundesliga-Antrag. Wacker Innsbruck, Wiener Neustadt, Ried, Hartberg, Austria Lustenau und Kapfenberg wollen aufsteigen. Drei Teams werden es schaffen. Zwei steigen direkt auf, ein dritter Verein wird gegen das Bundesliga-Schlusslicht Relegation spielen. Der FC Liefering ist nicht aufstiegsberechtigt.

Sorgenkind Regionalliga West

Aus den Regionalligen haben acht Vereine und vier Amateurteams den Antrag auf einen Aufstieg in die Erste Liga gestellt. Dabei ist jedoch die Westliga das Sorgenkind. Einzig die Wacker Innsbruck Amateure möchten hinauf. Das geht nur, wenn die "Erste" in die Bundesliga aufsteigt. Somit kann die beschlossene Regelung von drei Aufsteigern pro Regionalliga nicht erfüllt werden. Nun wird improvisiert. "Wir werden alles daran setzen, dass die 2. Liga mit 16 Klubs startet", erklärte ÖFB-Präsident Leo Windtner.

Aus der Regionalliga Ost haben Karabakh, Amstetten, Horn und die Amateurteams von Austria und Rapid um die Lizenz angesucht. Aus der Regionalliga Mitte wollen Austria Klagenfurt, Vorwärts Steyr, Allerheiligen, Lafnitz, die Sturm Graz Amateure und der LASK-Kooperationsklub Juniors OÖ, der wie Liefering nicht als Amateurteam gilt, hinauf.

Die fehlenden Teams aus dem Westen werden wohl durch Vereine aus den anderen beiden Regionalligen ersetzt. (wem)

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