Es ist eine Katastrophe für die ganze Region. Der Reigen an wirtschaftlichen Rückschlägen hört nicht auf. Aktueller Fall: Der Mega-Konzern voestalpine (Linz). An zwei steirischen Standorten droht jetzt ein Job-Kahlschlag, das wurde am Mittwoch bekannt.
Konkret: 340 Stellen werden an zwei steirischen Produktionsorten gestrichen. Betroffen sind Kindberg und Mürzzuschlag.
"Heute" sprach anonym mit einer Person aus dem Industrieunternehmen in Kindberg (Name der Redaktion bekannt). "Im Betrieb gab es nur einen Aushang, die restlichen Informationen haben wir erst aus den Medien erfahren", sagte der tief geschockte Mann.
Ihm und den meisten Kollegen, "blutet das Herz, hier geht alles den Bach runter." Die voestalpine war einer der größten Arbeitgeber der Region. Besonders schlimm trifft es die jüngeren Mitarbeiter: "Ich kenne ganz viele, die gerade erst mit dem Hausbau begonnen haben. Die haben hohe Kredite aufgenommen und wissen jetzt nicht mehr weiter. So viele zittern jetzt vor der Zukunft."
Hier bei voestalpine Tubulars werden Stahlrohre für die Autoproduzenten und Ölfirmen produziert. Die meisten Waren gingen in die USA, doch jetzt gibt es dabei einen enormen Rückschlag. Trumps Strafzölle schlagen hier mit voller Wucht ein.
"In Kindberg reduzieren wir ab Jänner den Betrieb von drei auf zwei Schichten", kündigt Konzernchef Herbert Eibensteiner an. Der steirische Insider erklärt gegenüber "Heute": "Das bedeutet etwa 150 bis 200 Menschen sind hier zu viel." Für sie soll ein Sozialplan erarbeitet werden, ob sie neue Jobs in der Region finden werden...