Ermittlungen der Polizei

376 Schrott-Autos bekamen "Pickerl" in Werkstatt in NÖ

Ohne dass sie vom Mechaniker begutachtet worden waren, sollen insgesamt 376 Fahrzeuge eine Kfz-Prüfplakette bekommen haben.
Erich Wessely
09.03.2026, 05:00
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229 Pkw aus Wien, 98 aus NÖ, neun aus dem Burgenland, acht aus Steiermark, vier aus Kärnten, je drei aus OÖ und Salzburg, je zwei aus Tirol und Vorarlberg, dazu 18 bereits abgemeldete Pkw, die für eine Wiederanmeldung gesperrt wurden: Ein Kfz-Betrieb im Bezirk Bruck soll die sogenannte § 57a-Begutachtung nicht durchgeführt, aber trotzdem "Pickerl" vergeben haben.

Aufgeflogen war der Schwindel durch Zufall – eine der § 57a-Überprüfungen kam der Vorarlberger Landesregierung unglaubwürdig vor. Die Abteilung Verkehrsrecht im Ländle konnte unter Zuhilfenahme der technischen Amtssachverständigen und der Polizei schließlich in 376 Fällen die Ausstellung eines "Nichtgutachtens" aufdecken. Der Vorfallzeitraum: 21. Mai bis 25. November 2025.

Vom Ländle nach Niederösterreich

Offenbar kam es den Vorarlbergern spanisch vor, dass ein Vorarlberger fürs "Pickerl" extra vom Bodensee in die Nähe des Neusiedler Sees fährt.

Ermittlungen laufen

Der beschuldigte türkische Werkstattchef habe bei den Ermittlungen angegeben, dass er nichts gemacht habe, sondern ein Dritter seine Zugangsdaten gestohlen und die "Pickerl" in seinem Namen vergeben habe.

Die Ermittlungen des LKA NÖ und der Staatsanwaltschaft Korneuburg laufen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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