Seit Monaten diskutiert die Region über den sogenannten Gesundheitsplan 2040+. "Zehntausende Bürger:innen haben Petitionen unterschrieben, in der Bevölkerung herrscht große Verunsicherung", sagt der Ybbser Nationalrat und frisch gewählte stellvertretende Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes, Alois Schroll – er kämpft seit Monaten für den Erhalt der Notarzt-Stützpunkte Ybbs-Persenbeug,
"Seit Monaten kämpfe ich Schulter an Schulter mit den Bürgerinnen und Bürgern für den Erhalt des Notarztes in unserer Region. Zehntausende haben Petitionen unterschrieben und damit ihren Unmut Ausdruck verliehen, dass uns die Landespolitik unseren Notarzt und damit die notfallmedizinische Versorgung für die ganze Region wegkürzen will", so Schroll.
Er fährt fort: "Eine, die uns in unserem Kampf zuverlässig seit Monaten im Regen stehen lässt und die Interessen der Region vollständig ignoriert, ist die Landtagsabgeordnete und Ybbser Gemeinderätin Silke Dammerer (ÖVP). Als Befehlsempfängerin aus St. Pölten ist ihr offenbar der blinde Gehorsam gegenüber ihrer Landespartei wichtiger, als die Notfallversorgung jener Menschen, die sie gewählt haben, um ihre Interessen im Landtag zu vertreten."
Vor allem der Fall um einen Gastpatienten, den die VPNÖ ins Rollen gebracht hatte, stößt Schroll sauer auf: "Dass Silke Dammerer aber nun sogar so weit geht, gemeinsam mit ihrem Landesgeschäftsführer Zauner (ÖVP) skurrile Pressekonferenzen zu geben, wo mit völlig unhaltbaren Vorwürfen um sich geworfen wird, ist eine neue Qualität. Den von den beiden angeführten abgewiesenen Gastpatienten hat es nie gegeben, der Herr wurde in Wien in bester Art und Weise operiert und versorgt. Die beiden Abgeordneten der ÖVP NÖ sollten ihre Schmutzkübelkampagne gegen Wien endlich einstellen und ihre Hausaufgaben in Niederösterreich erledigen. Denn würde in Niederösterreich alles so hervorragend laufen, wie es die ÖVP NÖ erzählt, müssten nicht rund 70.000 Niederösterreicher:innen jährlich für Behandlungen in die Bundeshauptstadt ausweichen."
Schroll abschließend: "Wenn Frau Dammerer obendrein noch meint, dass Zeit bei den meisten Einsätzen oft keine so große Rolle spielt, sondern einfach, "dass jemand da ist und wer kommt", dann kann ich ihr nur eines ausrichten: Frau Dammerer, treten Sie endlich als Abgeordnete zum NÖ-Landtag und Ybbser Gemeinderätin zurück. Sie haben nicht nur kein Interesse, mit uns gemeinsam für die Notfallversorgung Zehntausender Bürgerinnen und Bürger zu kämpfen, sondern offenbar überhaupt kein Gespür, was es heißt, in medizinischen Notfällen schnell vor Ort zu sein und Hilfe zu leisten. Wer solche Aussagen von sich gibt, hat in der Politik nichts verloren!"