Fall in NÖ macht betroffen

Frau im Job sexuell belästigt – AK erkämpft 50.000 Euro

Ein Vorfall sexueller Belästigung am Arbeitsplatz beschäftigte die Arbeiterkammer. Sie konnte nun einer Arbeitnehmerin helfen.
Erich Wessely
09.03.2026, 05:15
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Nach einem Vorfall von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz in Büroräumlichkeiten bei einem Beitrieb in NÖ wusste die betroffene Arbeitnehmerin zunächst nicht weiter.

Scham und Schuldgefühle bestimmten die ersten Tage – obwohl die Frau keine Schuld für das Geschehene trug.

Schließlich wandte sich die Betroffene an die Arbeiterkammer. Gerade rund um den Internationalen Frauentag zeigt sich, wie wichtig es ist, dass Frauen ihre Rechte kennen und Unterstützung bekommen, wenn Grenzen überschritten werden.

"Hat mir Sicherheit und Selbstvertrauen zurückgegeben"

Gemeinsam mit Rita Springer-Elias, Juristin der AK, konnte die Arbeitnehmerin ihre Möglichkeiten klären. Besonders wichtig war dabei nicht nur die rechtliche Unterstützung, sondern auch das Gefühl, ernst genommen zu werden. "Das hat mir Sicherheit und Selbstvertrauen zurückgegeben", wird die Betroffene zitiert.

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Dienstverhältnis beendet

Die AK übernahm die Verhandlungen mit dem Unternehmen und erzielte eine finanzielle Einigung: rund 50.000 Euro. So konnte die Arbeitnehmerin das Dienstverhältnis beenden und sich ohne zusätzlichen Druck neu orientieren.

Für die Betroffene war der Schritt zur AK richtig: "Durch die Unterstützung der Arbeiterkammer – und das entschlossene, zugleich menschliche Vorgehen von Rita Springer-Elias – habe ich verstanden, welchen Wert und welche Rechte ich im Arbeitsleben habe. Das hat mir Sicherheit und Selbstvertrauen zurückgegeben."

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