Strompreis-Streit eskaliert

"Haben mehr beschlossen" – Schroll schießt gegen Grüne

Nach scharfer Kritik der Grünen an der Regierungsklausur holt SPÖ-Energiesprecher Schroll zum Gegenschlag aus – und rechnet mit der Öko-Partei ab.
Heute Politik
13.01.2026, 16:06
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Kaum hatte die grüne Vizeklubchefin Sigi Maurer am Dienstag die Regierung wegen fehlender Maßnahmen kritisiert, folgte auch schon die Retourkutsche aus der SPÖ.

Maurers Aussage "Die Regierung hat das vergangene Jahr verschlafen, so darf es jetzt nicht weitergehen", will SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll so nicht stehen lassen.

"Mehr beschlossen als die Grünen in 5 Jahren"

"Sozialtarif für eine halbe Million Menschen, Senkung der Stromabgabe, Strompreis-Runter-Regel, Gemeinwohl vor Aktionärsinteressen und Netzkosten-Entlastung – die Bundesregierung hat Ende 2025 viele Maßnahmen beschlossen, die für Entlastung bei den österreichischen Strompreisen sorgen", fasst er im Gespräch mit "Heute" zusammen.

Ab März komme dann auch noch der neue Österreich-Tarif hinzu, bei dem der Strompreis unter 10 Cent liegen soll, führte der SPÖ-Abgeordnete weiter aus. Wo es der Regierung "an politischen Willen" fehle, wie es Maurer kritisierte, könne er nicht sehen und betont: "Damit haben wir in 10 Monaten Regierung schon mehr beschlossen als die Grünen in 5 Jahren."

Strom unter Grünen ums Zehnfache gestiegen

Gleichzeitig erinnert der SPÖ-Mann die Grüne an die Zeit, als ihre Parteikollegin Leonore Gewessler das Energie-Ressort führte. Damals seien Strom- und Gaspreise "teilweise auf das Zehnfache" gestiegen – und Einmalzahlungen hätten ein Milliardenloch im Budget hinterlassen.

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