Goldene Hände, große Träume: Die frischgebackenen Meisterinnen und Meister des Wiener Handwerks wurden am 3. Juni im prachtvollen Herkulessaal des Gartenpalais Liechtenstein gefeiert – und das mit Stil, Charme und jeder Menge Stolz.
388 neue Titelträgerinnen und Titelträger aus unterschiedlichsten Gewerken standen bei der 16. Wiener Meisterfeier im Rampenlicht. Unter dem Motto "Erfolgreich gemeistert" ehrte die Wirtschaftskammer Wien jene, die mit Schweiß, Können und Durchhaltevermögen ihre Meister- oder Befähigungsprüfung abgeschlossen haben. Die Moderation übernahm niemand Geringerer als Ö3-Star Andi Knoll – mit dem perfekten Mix aus Schmäh und Stil.
Für Maria Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk, ist der Meisterbrief mehr als ein Stück Papier: "Die Meisterprüfung steht für eine hochwertige Ausbildung, Qualität, Kundenorientierung und Zuverlässigkeit." In ihrer Festrede betonte sie, wie wichtig dieser Ausbildungsweg auch in Zeiten des Wandels bleibt: "Mit Meisterbrief oder Befähigungsprüfung in der Tasche wird man in der Wirtschaft zur gefragten Fachkraft."
Besonders gefragt war heuer die Ausbildung zur Meisterin bzw. zum Meister in der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung – mit stolzen 49 neuen Absolventinnen und Absolventen. Auch Baumeister, Kosmetikerinnen, Kfz-Techniker oder Friseure mischten kräftig mit. Damit zeigte die Feier einmal mehr: Das Wiener Handwerk ist vielfältig, bunt und stark wie nie zuvor.
Gärtnerin Marie-Therese Böcksteiner steht für grüne Visionen und Nachhaltigkeit. Peter Klingler, Mechatronik-Meister, bringt Hightech-Know-how an die Vetmeduni. Und Malermeisterin Larissa Rumpf vereint Tradition und Innovation in ihrem Familienbetrieb. Drei Beispiele, wie der Meistertitel Leben verändert – und die Stadt mitgestaltet.