Notstand wegen Hitze

41 Grad – erste Orte haben kein Wasser mehr

41 Grad, ausgetrocknete Böden und erste Orte in Ungarn ohne Wasser: Eine neue Hitzewelle rollt über Europa. Behörden warnen vor dramatischen Folgen.
Newsdesk Heute
31.07.2026, 14:02
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In Rumänien gelten für die westliche Landeshälfte ebenfalls Hitzewarnungen. Am Wochenende werden dort Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet.

Auch Österreich bleibt von der Hitzewelle nicht verschont. In den vergangenen Tagen wurden verbreitet 38 bis 39 Grad, im Osten des Landes sogar örtlich 40 Grad gemessen. Laut GeoSphere Austria leidet das Land bereits unter einer extremen Dürre. Viele Böden sind stark ausgetrocknet, die Waldbrandgefahr steigt kontinuierlich.

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41 Grad – Europa schwitzt erneut

Nach einer kurzen Verschnaufpause hat die nächste Hitzewelle große Teile Mittel- und Osteuropas fest im Griff. Meteorologen rechnen in den kommenden Tagen mit Temperaturen von bis zu 41 Grad. Besonders betroffen sind Ungarn, die Slowakei, Slowenien, Rumänien und Österreich.

Experten warnen, dass die anhaltende Hitze nicht nur für Menschen zur Belastung wird. Auch die Wasser- und Stromversorgung könnte in mehreren Regionen an ihre Grenzen geraten.

Erste Stadt ohne Wasser

Besonders dramatisch ist die Lage in Ungarn. Der Wetterdienst HungaroMet erwartet am Freitag bis zu 39 Grad, in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen sogar auf 41 Grad steigen. Die Auswirkungen sind bereits deutlich spürbar. In der Stadt Szentendre fiel die Wasserversorgung teilweise aus. Das Militär musste ausrücken und Trinkwasser mit Tankwagen liefern.

Regierungschef Peter Magyar rief Unternehmen auf, ihren Stromverbrauch vorsorglich zu reduzieren, damit das Stromnetz nicht überlastet wird. Aus Angst vor weiteren Bränden haben die Behörden im gesamten Land zudem offenes Feuer verboten.

Waldbrand-Gefahr steigt rasant

Auch in den Nachbarländern wächst die Sorge. In der Slowakei gelten landesweit Hitzewarnungen. Im Südwesten wurde sogar die höchste Warnstufe ausgerufen. Bis zum Wochenende werden dort Temperaturen zwischen 34 und 39 Grad erwartet.

Die Hauptstadt Bratislava hat bereits reagiert und mehr als 30 Erfrischungsstationen eingerichtet. Dort können sich Menschen in klimatisierten Räumen abkühlen und kostenlos Trinkwasser holen.

In Slowenien warnen die Behörden vor einer extrem hohen Waldbrandgefahr. Die Hitze ist mittlerweile so stark, dass sogar die Eisenbahngesellschaft ihre Züge tagsüber langsamer fahren lässt. Der Grund: Die Schienen können sich durch die enorme Hitze verformen und so zu einem Sicherheitsrisiko werden.

Hitze bringt Infrastruktur an ihre Grenzen

Mit jedem weiteren heißen Tag wachsen die Sorgen. Nicht nur Menschen und Tiere leiden unter den Rekordtemperaturen, auch die Infrastruktur gerät zunehmend unter Druck. Steigt der Stromverbrauch durch Klimaanlagen weiter an, drohen Engpässe im Stromnetz. Gleichzeitig sinken in manchen Regionen die Wasserreserven auf kritische Werte.

Die Behörden rufen deshalb dazu auf, Wasser sparsam zu verwenden, körperliche Anstrengungen während der Mittagshitze zu vermeiden und besonders auf Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke zu achten.

Meteorologen gehen derzeit davon aus, dass die Hitzewelle zumindest bis zum Wochenende anhält. Sollte der ersehnte Regen weiter ausbleiben, könnten sich Dürre und Waldbrandgefahr in weiten Teilen Europas noch deutlich verschärfen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 31.07.2026, 14:13, 31.07.2026, 14:02