Tragödie in Kroatien

Ins Meer gestürzt! Suche nach Österreicher eingestellt

Nach tagelanger Suche haben die kroatischen Behörden die Rettungsaktion für einen in der Adria vermissten 46-jährigen Österreicher eingestellt.
André Wilding
31.07.2026, 08:14
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Für einen 46-jährigen Österreicher gibt es keine Hoffnung mehr auf eine Rettung. Die kroatischen Behörden haben die Suche nach dem Segler beendet. Der Mann war am vergangenen Sonntag während eines schweren Unwetters vor der Küste Dalmatiens von einem Segelboot ins Meer gefallen.

An der groß angelegten Suchaktion beteiligten sich die Hafenbehörde Split, die Küstenwache sowie die See- und Flughafenpolizei. Auch Drohnen, Boote und zuletzt zusätzliche Rettungs- und Polizeischiffe kamen zum Einsatz. Dennoch blieb der Vermisste unauffindbar.

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Von Wellen abgetrieben

Der 46-Jährige war Skipper eines Segelbootes, auf dem sich insgesamt sieben Österreicher befanden. Die übrigen sechs Personen blieben unverletzt und konnten in Sicherheit gebracht werden.

"Die Besatzung gab an, dass der Kapitän, also der Steuermann, ins Meer gefallen war. Unseren Informationen zufolge wollte er das um die Schiffsschraube gewickelte Seil überprüfen. Aufgrund der etwa zweieinhalb Meter hohen Wellen wurde er vom Boot abgetrieben (...)", sagte Ivan Paušić, Leiter des Navigationssicherheitsdienstes der Hafenbehörde Split, zur kroatischen Tageszeitung "Slobodna Dalmacija".

Die übrigen Personen an Bord versuchten noch, dem Mann ein Seil zuzuwerfen. Wenige Minuten später verlor sich jedoch seine Spur. Medienberichten zufolge könnte er in den Bereich der Schiffsschraube geraten sein.

Keine Hinweise auf Defekt

Das Segelboot war auf dem Weg zu den Inseln Hvar und Korčula und gehörte laut Berichten einer kroatischen Charterfirma.

Nach Angaben der Behörden gibt es derzeit keine Hinweise auf Alkohol, einen technischen Defekt oder Fremdeinwirkung als Ursache des Unglücks.

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