Die Suche nach dem vor der kroatischen Insel Šolta vermissten österreichischen Skipper ist auch am Montag ohne Erfolg geblieben. Deshalb haben die Einsatzkräfte das Suchgebiet ausgeweitet und den Großeinsatz mit unveränderter Intensität fortgesetzt.
Der Österreicher war am Sonntagmorgen beim Segeln nahe der Insel Šolta verschwunden. Zum Zeitpunkt der Alarmierung herrschten auf See bereits äußerst schwierige Wetterbedingungen, die sich im Laufe des Tages weiter verschlechterten.
Unmittelbar nach Eingang der Vermisstenmeldung wurde eine großangelegte Such- und Rettungsaktion gestartet. Im Einsatz standen mehrere Rettungsboote der Hafenbehörden, Boote der Seepolizei sowie ein Schiff des kroatischen Zolls mit Wärmebildtechnik.
Zusätzlich wurde ein Flugzeug der kroatischen Küstenwache zur Luftsuche eingesetzt. Nachdem dieses am Nachmittag abgezogen worden war, übernahm ein Hubschrauber des Verteidigungsministeriums die Suche bis zum Abend.
Wegen der schlechten Sicht und der zunehmend rauen See musste der Einsatz am Sonntagabend kurz nach 20 Uhr vorübergehend unterbrochen werden. Am Montagmorgen wurde die Suche um 6 Uhr wieder aufgenommen.
Da der Vermisste weiterhin nicht gefunden werden konnte, erweiterten die Einsatzkräfte den Suchbereich in Richtung der Inseln Šolta und Drvenik Mali.
An der neuerlichen Suchaktion beteiligen sich zwei Rettungsboote der Hafenbehörden, von denen eines mit einer Drohne samt Wärmebildkamera ausgerüstet ist, sowie ein Polizeiboot. Seit 9 Uhr unterstützt außerdem erneut ein Flugzeug der kroatischen Küstenwache die Suche aus der Luft.
Über den Küstenfunk Splitradio wurde zudem ein sogenannter PAN-PAN-Notruf an alle Schiffsführer im Suchgebiet ausgesendet, um sie auf den Vermisstenfall aufmerksam zu machen und um Mithilfe zu ersuchen