Auto-Raub für Social Media

5 maskierte Teenager rasen als Geisterfahrer in Tod

Fünf Teenager starben bei einem Frontalcrash auf der M9 in Irland. Die Polizei fand sie mit Sturmhauben, vier Unschuldige wurden schwer verletzt.
Newsdesk Heute
18.08.2026, 12:47
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Neue Details zu dem verheerenden Geisterfahrer-Unfall auf der irischen Autobahn M9 sorgen für Entsetzen. Fünf Teenager im Alter zwischen 15 und 18 Jahren kamen ums Leben, nachdem ihr BMW gegen 3.04 Uhr frontal in den Wagen einer Familie krachte. Die Polizei geht davon aus, dass die Teenager zuvor versucht hatten, in der Gegend von Athy in drei Autos einzubrechen.

Sie sollen bereits wegen Autodiebstählen bekannt gewesen sein. Verbindungen zu einer organisierten Bande gebe es nach bisherigen Erkenntnissen allerdings nicht. Nach dem Unfall stellten die Ermittler fest, dass die Jugendlichen Sturmhauben getragen hatten.

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BMW erst wenige Tage zuvor gekauft

Auch die Herkunft des Unfallwagens wurde inzwischen untersucht. Der fast 20 Jahre alte BMW war nicht gestohlen. Er soll erst wenige Tage vor dem Unfall um 1.100 Euro in bar verkauft worden sein. Ob die fünf Jugendlichen den Wagen direkt vom früheren Besitzer gekauft hatten, ist noch unklar.

In der Nacht des Unglücks wollte eine Polizeistreife den BMW bei einer Autobahnauffahrt stoppen. Der Fahrer hielt jedoch nicht an und fuhr stattdessen auf der falschen Fahrbahnseite weiter. Die Polizisten folgten dem Auto nicht in den Gegenverkehr.

Wenig später kam es zur Katastrophe: Der BMW krachte frontal in einen Hyundai. Darin saßen drei Frauen und ein siebenjähriger Bub. Die Familie war auf dem Weg zum Flughafen Dublin und wollte für eine Hochzeit nach Großbritannien fliegen. Alle vier Insassen wurden schwer verletzt und kamen ins Spital.

Premier warnt vor gefährlichem Trend

Besonders brisant: Die Behörden prüfen einen möglichen Zusammenhang mit einem gefährlichen Trend in sozialen Medien. Dabei sollen sich junge Fahrer bei riskanten und illegalen Aktionen filmen, um Aufmerksamkeit und Likes zu bekommen.

Irlands Premier Micheal Martin zeigte sich erschüttert und sprach von rücksichtslosem Verhalten. Auch Justizminister Jim O'Callaghan verurteilte die Fahrt scharf und machte deutlich, dass Geisterfahrten eine tödliche Gefahr für völlig unbeteiligte Verkehrsteilnehmer darstellen.

Die Wucht des Aufpralls war enorm. Vier der Jugendlichen wurden unmittelbar nach dem Unfall gefunden. Das fünfte Todesopfer wurde erst entdeckt, als der völlig zerstörte BMW angehoben wurde

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