Ein mysteriöser Fund in der Donau beschäftigt die Polizei in Bayern. Ein Opel Manta, der jahrzehntelang auf dem Grund des Flusses lag, konnte nun zumindest teilweise seiner Vergangenheit zugeordnet werden.
Nachdem die Ermittlungen zu dem Fahrzeug öffentlich geworden waren, meldete sich eine Zeugin bei den Behörden. Nach ihren Angaben war der Wagen bereits im Jahr 1972 ihrem damaligen Ehemann gestohlen worden, teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West am Montag mit.
Der frühere Besitzer sei später in die USA zurückgekehrt. Damit konnte zwar die Herkunft des Autos geklärt werden, viele Fragen bleiben jedoch offen. Vor allem ist weiterhin unklar, wie der Opel Manta in die Donau gelangte.
Bis die Eigentumsverhältnisse endgültig geklärt sind, wird das Fahrzeug laut Polizei sicher verwahrt.
Entdeckt worden war der Wagen erst vor wenigen Tagen von einem Angler bei Neu-Ulm. Mithilfe eines Echolots stieß er auf das Fahrzeug, das in rund fünf Metern Tiefe auf dem Grund der Donau lag.
Taucher der Wasserwacht lokalisierten das Auto schließlich und ermöglichten die Bergung. Mit einem Kran wurde der Wagen aus dem Fluss gehoben.
Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der Opel Manta aus dem Jahr 1970 stammen. Damit lag das Fahrzeug vermutlich mehr als ein halbes Jahrhundert lang in der Donau.