Wer zur falschen Zeit am falschen Ort die Rute auswirft, riskiert drastische Strafen. Das Fischen ist in Deutschland streng geregelt. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit und im Extremfall sogar als Straftat.
Zum Schutz der Fischbestände gelten spezielle Schonzeiten, in denen die Fische ungestört laichen sollen. Diese dauern oft ein bis drei Monate. Die genauen Regelungen variieren je nach Bundesland und Gewässer.
Wie "Chip" berichtet, riskiert man etwa beim Fangen eines Hechts während der Schonzeit Bußgelder im fünfstelligen Bereich. In manchen Bundesländern drohen sogar bis zu 75.000 Euro Strafe.
Neben den Schonzeiten müssen Angler auch auf die Größe ihrer Fänge achten. So dürfen Hechte nur entnommen werden, wenn sie mindestens 50 Zentimeter lang sind. In Berlin reichen bereits 45 Zentimeter, in Bremen müssen es 60 Zentimeter sein.
Wenn ein geschützter Fisch anbeißt: Den Haken möglichst schonend entfernen und das Tier sofort zurücksetzen. Keine Fotosessions – das sogenannte Catch and Release ist in Deutschland grundsätzlich verboten und kann als Tierquälerei gewertet werden.