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500 Halloween-Anzeigen – doch diese Attacke schockiert

Nach dem Halloween-Wochenende zieht die Wiener Polizei mit über 500 Anzeigen Bilanz. Für Aufsehen sorgt eine Pfefferspray-Attacke vor einem Club.
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Halloween hielt die Wiener Polizei am Wochenende ordentlich auf Trab. Mehr als 500 Anzeigen wurden erstattet. Doch ein Vorfall sorgt auch Tage später noch für Gesprächsstoff: Vor einem bekannten Hip-Hop-Club in der Wiener Leopoldstadt setzte ein Security-Mitarbeiter Pfefferspray gegen eine Menschenmenge ein. Rund 40 Personen mussten medizinisch versorgt werden.

Partygäste standen trotz Tickets vor verschlossenen Türen

In der Nacht auf Sonntag herrschte gegen 1.15 Uhr vor dem Club in der Wiener Leopoldstadt enormer Andrang. Zahlreiche junge Wiener wollten dort Halloween feiern, viele hatten ihre Eintrittskarten bereits im Vorverkauf bezahlt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Doch an der Tür war plötzlich Schluss. Laut Augenzeugen wurde ihnen der Zutritt verweigert, weil das Lokal bereits voll gewesen sein soll. "Wir hatten für die Veranstaltung reguläre Online-Vorverkaufskarten gekauft und uns darauf verlassen, damit Zutritt zum Club zu erhalten", berichten Betroffene gegenüber "Heute".

Besonders ärgerlich: Während zahlreiche Ticketbesitzer draußen warten mussten, sollen andere Gäste ohne Vorverkaufskarten eingelassen worden sein. Vor dem Eingang wurde es immer enger. Augenzeugen schildern massives Gedränge und chaotische Zustände.

"Security hat Pfefferspray wie Raumduft versprüht"

Die alarmierte Polizei rückte an, konnte aufgrund der großen Menschenmenge zunächst aber nur schwer Kontakt zum Sicherheitspersonal aufnehmen. Während sich die Beamten einen Überblick verschafften, eskalierte die Situation. Ein 23-jähriger Security-Mitarbeiter setzte plötzlich Pfefferspray gegen die wartenden Gäste ein. "Der Security-Mitarbeiter hat den Pfefferspray wie einen Raumduft versprüht", schildert eine Augenzeugin gegenüber "Heute".

Drei junge Gäste mussten ins Spital

Die Folgen waren erheblich: Rund 40 Menschen mussten von der Berufsrettung Wien versorgt werden. Zwei 18-Jährige und eine 19-Jährige wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Auch ein Polizist bekam den Reizstoff ab. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt, konnte seinen Dienst anschließend aber fortsetzen. Für den 23-jährigen Sicherheitsmitarbeiter hat der Vorfall nun rechtliche Konsequenzen: Die Polizei zeigte den Österreicher wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung an. Warum der Mann zum Pfefferspray griff, ist unklar.

zdz, wil, 02.11.2026, 15:54
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