Grünes Großprojekt in Simmering: Rund um das Gasometer entsteht eine neue Parkanlage mit insgesamt 51.000 Quadratmetern. Jetzt fiel der Startschuss für den ersten Bauabschnitt. Bereits bis Frühjahr 2027 sollen auf rund 9.000 Quadratmetern 120 neue Bäume, Blühwiesen und Erholungsflächen entstehen.
Der neue Park ist das Herzstück der entstehenden Bricolage City, in der künftig rund 2.000 Menschen wohnen und arbeiten werden. Ein Panoramaweg entlang der ehemaligen Schlachthausbahntrasse verbindet künftig die neuen Wohnquartiere mit den Grünflächen. Neben viel Natur setzt die Stadt auch auf Nachhaltigkeit: Alte Pflastersteine, Gleisschotter und andere vorhandene Materialien werden wiederverwendet.
"Mit dieser neuen, klimafitten Grünoase in Simmering schaffen wir einen Park der Zukunft", so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ). Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) betont: "Das Gasometervorfeld zeigt, wie sehr sich vorausschauende Stadtplanung auszahlt."
NEOS-Klubobfrau Selma Arapović sieht in dem Projekt einen wichtigen Beitrag gegen die Hitze in der Stadt: "Mit der Neugestaltung der 51.000 m² großen Parkanlage schaffen wir mehr Grün, mehr Schatten und einen Ort, an dem man durchatmen kann." Auch Bezirksvorsteher Thomas Steinhart (SPÖ) freut sich: "Die neue Parkanlage Gasometervorfeld ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung Simmerings."
Der erste Bauabschnitt bringt neben den 120 Bäumen auch rund 5.000 Quadratmeter Blühwiesen und Kräuterrasen. Sitzbereiche, Pergolen, Trinkbrunnen und barrierefreie Wege sollen den Park zu einem neuen Treffpunkt machen. In den nächsten Jahren wird die Anlage auf die volle Größe von 51.000 Quadratmetern ausgebaut. Geplant sind außerdem Spiel- und Sportflächen, weitere Grünbereiche sowie neue Rad- und Fußwege im gesamten Umfeld der Gasometer.
Über die Errichtung der Parkanlage hinaus wird auch das unmittelbare Umfeld umfassend aufgewertet. Nach Abschluss der Arbeiten der Wiener Stadtgärten sowie der Fertigstellung der Hochbauten erfolgen die Um- und Neugestaltungen von Straßenabschnitten im Projektgebiet. Betroffen sind Bereiche der Döblerhofstraße, der Nussbaumallee, der Hallergasse, der Otto-Herschmann-Gasse, des Medwedwegs sowie der Eyzinggasse. Der öffentliche Straßenraum wird für den Fuß- und Radverkehr aufgewertet und gleichzeitig die Verkehrssicherheit verbessert.
Entlang des Panoramawegs ist ein durchgängig sicherer Radweg vorgesehen. Zudem soll eine Radverbindung über die Döblerhofstraße, die Hallergasse und weiter bis in die Otto-Herschmann-Gasse hergestellt werden.