Ein schneller Snack in der Mittagspause sorgte in einer Bäckerei in der Linzer Innenstadt für ungläubige Blicke. Ein Kunde konnte nicht glauben, was er für ein Schinkensemmerl zahlen sollte: satte 5,90 Euro.
Sein erster Kommentar: "Das gibt's ja nicht – 5,90 für ein Wurstsemmerl!" Der Mann kaufte den Snack, war derart überrascht, dass er unbedingt einen Kassazettel als Beweis haben wollte. "Das glaubt mir ja sonst kein Mensch."
Für viele Kunden dürfte das deutlich über dem liegen, was sie für ein klassisches Schinkensemmerl erwarten würden. Laut Beschilderung gibt es den Snack übrigens wahlweise mit Kren und Gurkerl – ob dafür ein Aufpreis verlangt wird, fragte der Mann lieber nicht mehr nach.
Ähnlich schockiert war kürzlich auch eine "Heute"-Leserin aus OÖ: Bei einem Restaurantbesuch gab Familie S. über 100 Euro aus. Soweit kein Problem für die Frau. Beim Blick auf die Rechnung dann die Verwunderung: Man hatte für eine Scheibe Zitrone 70 Cent verlangt.
"Es geht nicht um 70 oder 50 Cent, sondern um Transparenz und Gastfreundschaft", sagt die Leserin. Solche kleinen Zusatzposten "wirken auf der Rechnung kleinlich und hinterlassen gerade bei Stammgästen einen schlechten Eindruck".