Wien

6 Verletzte – Flüchtendes Schlepper-Auto kracht in Zaun

Gleich zwei voll besetzte Schlepper-Wägen verunfallten am Mittwochfrüh auf Burgenlands Straßen. Die Bilanz: Sechs Verletzte.

Leo Stempfl
Der Polizei gingen in den Morgenstunden gleich zwei vollbesetzte Schlepper-Kleinbusse ins Netz.
Der Polizei gingen in den Morgenstunden gleich zwei vollbesetzte Schlepper-Kleinbusse ins Netz.
Getty Images (Symbolbild)

Der dichte Nebel am Mittwochmorgen machte die Flucht schwieriger als erwartet. Gegen 6 Uhr Früh sollte ein Kastenwagen am Grenzübergang Horitschon (Bezirk Oberpullendorf) kontrolliert werden, doch der Lenker stieg einfach aufs Gas. Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, nahm die Polizei die Verfolgung auf.

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    An den Grenzübergängen werden jetzt wieder verstärkt Kontrollen durchgeführt. Die Polizei hat alleine an der Grenze zur Slowakei nun 200 Beamte aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland im Einsatz.
    An den Grenzübergängen werden jetzt wieder verstärkt Kontrollen durchgeführt. Die Polizei hat alleine an der Grenze zur Slowakei nun 200 Beamte aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland im Einsatz.
    ERNST WEISS / APA / picturedesk.com

    Abruptes Ende

    Diese Jagd führt über eine Strecke von sieben Kilometern bis ins Ortsgebiet, dort dürfte der Lenker aufgrund des Nebels dann die Orientierung verloren haben. "Vor unsere Schule hat der Lenker eine Stopptafel überfahren. Zum Glück war noch kein Unterrichtsbeginn und niemand auf der Straße", schildert ein Anrainer in der "Kronen Zeitung". 

    Die Raserei endete schlussendlich an einem massiven Gartenzaun. Der mutmaßliche Schlepper, ein 22-jähriger Türke, wollte zu Fuß in Richtung Ungarn flüchten, wurde bald darauf jedoch gefasst. Auch einen 46-Jährigen in einem Begleitfahrzeug konnte die Polizei ausfindig machen.

    Sechs Verletzte

    Im Laderaum des Kastenwagens waren insgesamt 15 Personen aus Syrien, der Türkei und Palästina gepfercht. Sechs von ihnen erlitten beim Crash so schwere Verletzungen, dass sie in die Krankenhäuser Oberpullendorf und Eisenstadt eingeliefert werden mussten. Nun gehe es an die Auswertung der Handys.

    Doch nur wenige Stunden später hatte die Polizei wieder alle Hände voll zu tun. Um 9.30 Uhr rutschte ein Kastenwagen mit ganzen 19 Menschen an Board bei einem Wendemanöver auf einem Güterweg in den Straßengraben.

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      Denise Auer
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