Es war der höchste Jackpot des Jahres: 6,1 Millionen Euro lagen bei den Lotterien für den Fünffach-Jackpot bereit. Am Mittwoch um 18.47 Uhr war es dann so weit: Sechs Zahlen wurden gezogen, ein Jubelschrei hallte irgendwo in Wien durch eine Wohnung.
Es gibt wohl selten bessere Profite bei einem solchen Einsatz: Der Gewinner entschied sich für Quicktipps, der Computer wählte also per Zufall die Zahlen. Insgesamt setzte der Wiener 30 Euro, bekam dafür 20 Tipps.
Das eingesetzte Geld bekommt er mit 203.333 multipliziert zurück!
Für die 6,1 Millionen Euro müsste ein Österreicher mit einem Durchschnittslohn von 2.200 Euro 231 Jahre arbeiten.
Fast zwei Tage nach der Ziehung meldete sich der Gewinner bei den Österreichischen Lotterien. Sein wichtigster Wunsch: Er will völlig anonym bleiben.
Der nächste Schritt ist bereits besprochen. Er will persönlich in die Zentrale der Lotterien am Rennweg (Wien-Landstraße) kommen, um seinen Tipp-Schein abzugeben.
Wenn dieses Treffen schon bald geschieht, werden die Millionen am frühestmöglichen Termin überwiesen. Am 4. März sollte dann planmäßig das Geld sein Konto erreichen.
Grund: Ab der Ziehung beginnt eine vierwöchige Frist, innerhalb der man Einspruch erheben kann. Wenn also jemand sagt, er habe auch diese Zahlen getippt, oder eine andere Person meint, der wahre Besitzer des Millionen-Scheins zu sein, dann kann man sich noch vier Wochen lang melden. Sofort danach wird überwiesen – wenn der Gewinner seinen Schein bis dahin vorbeibringt.
Er kann sich auch anders entscheiden und sich bis zu drei Jahre lang Zeit lassen. Danach allerdings verfällt der Anspruch und das Geld wandert in einen Fonds für Sonderauszahlungen. Da gibt es etwa extra Spielrunden (zusätzlich zu denen am Mittwoch und am Sonntag).