Tragödie in Liechtenstein

76.000 € weg – Tage später werden 4 Leichen entdeckt

In der Gemeindekasse von Triesen ist ein Loch von 76.000 Euro aufgetaucht. Ein leitender Mitarbeiter wurde suspendiert und wenig später tot gefunden.
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26.12.2025, 16:42
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Am Mittwochvormittag wurde am Rheinufer in Sevelen (Kanton St. Gallen) eine leblose Person gefunden. Es handelte sich um einen 41-jährigen Mann aus Liechtenstein. Bei den Ermittlungen stießen die Behörden wenig später in einer Wohnung in Vaduz auf drei weitere Tote. Laut "20 Minuten" handelt es sich dabei um die Eltern und die Schwester des Mannes.

Der 41-Jährige, der am Rheinufer tot aufgefunden wurde, war leitender Mitarbeiter bei der Gemeinde Triesen. Erst wenige Tage zuvor wurde er wegen Unregelmäßigkeiten in der Gemeindekasse von seinem Dienst suspendiert.

Kassenloch von 71.000 Franken entdeckt

Im Zuge einer Routinekontrolle entdeckte die Gemeinde ein Minus von 71.000 Franken (76.466 Euro). Die Gemeinde und die Staatsanwaltschaft schalteten sofort die Kriminalpolizei ein, wie der "Landesspiegel" am 19. Dezember berichtete. Der betroffene Mitarbeiter wurde daraufhin sofort suspendiert und aus allen Aufgaben entlassen. Die Gemeinde Triesen betonte damals, dass für den Mann die Unschuldsvermutung gilt.

Sowohl die Staatsanwaltschaft St. Gallen im Fall des 41-jährigen Mannes als auch das Fürstliche Landgericht für die drei weiteren Todesopfer haben eine Obduktion angeordnet. Die Untersuchungen wurden am Donnerstag in der Früh vom Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen aufgenommen und laufen laut Landespolizei Liechtenstein noch.

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